Zirkus, kein spaß für Tiere
Manege frei für Tierquälerei!
Träumen, Staunen, Lachen? Das gilt sicher nicht für die Tiere, die Show für Show vor Publikum Kunststücke vollführen müssen, die weder ihren natürlichen Bewegungsabläufen, noch ihrem Sozialverhalten entsprechen. Wie bekommt man wohl einen Tiger dazu, auf einem Pferd zu reiten? Oder einen Elefanten, sich auf seine Hinterbeine zu setzen? Und warum finden manche Menschen es immer noch „unterhaltsam“, wenn wir Tiere dazu zwingen, solche Dinge zu tun?
Das Verbot von Wildtieren in Zirkussen ist überfällig!
Und obwohl eine Bundesrats-Entschließung zum Wildtierhaltungsverbot (die zumindest bestimmte Wildtierarten berücksichtigt) schon 2003 auf den Wege gebracht worden ist, wartet das Verbot schon seit sieben Jahren auf seine tatsächliche Durchführung durch die Bundesregierung. Und das, obwohl sich Experten darüber einig sind, dass es nicht möglich ist, Wildtieren in einem Zirkus – also einem reisendem Unternehmen – eine artgerechte Haltung auch nur annähernd zu ermöglichen.
Eingesperrt, misshandelt, vorgeführt
PETAs Ermittler konnten schon häufig Mitarbeiter von Zirkusunternehmen dabei filmen, wie sie Elefanten, Tigern und anderen Wildtieren mit Elefantenhaken und anderen Gegenständen ins Gesicht, auf den Kopf, auf Ohren, Rüssel, Beine und andere Körperstellen schlugen. Hochintelligente und sensible Tiere werden in Transportkäfigen tausende Kilometer unter allen Witterungsbedingungen von Stadt zu Stadt gekarrt. Wenn sie gerade nicht gezwungen sind aufzutreten, beherrschen Beton, Metall und Plastik ihre Umgebung. Sie werden in engen Käfigen, an Ketten und Stricken fixiert, anstatt im Fluss zu schwimmen, auf Bäume zu klettern, in der Herde weite Strecken zurückzulegen oder sich um ihre Artgenossen zu kümmern. Diese Lebenslange führt bei den Tieren häufig zu chronischen Krankheiten und massiven Verhaltensauffälligkeiten und sehr oft zum frühen Tod.
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Quelle: Peta2 & Peta Deutschland e.V.
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