Wo fängt es an und wo hört es auf?

© Schubalu/Pixelio.de
Der Mensch ist wohl das dominanteste und egoistischste Wesen das die Evolution hervorgebracht hat. Aber wie kommt es, dass es ein Verbrechen ist einem Menschen das Leben auszuhauchen und bei einem Tier nicht? Ganz klar muss der Mensch von seinem hohen Ross – dass mittlerweile bis zu Ozonschicht reicht – dringen herunter kommen. Er sollten es nicht wagen zu behaupten, dass ein anderes Lebewesen weniger Wert ist als seine Spezies. Er hat das Leben geschenkt bekommen genauso wie ein Tier oder ein Insekt. Es ist Fakt, dass dies ebenso Lebewesen sind, wie kann der Mensch also ruhigen Gewissens Tiere und die nervige Stubenfliege töten? Immerhin haucht er ihnen damit das Leben aus, das Leben an dem die einzelnen Wesen genauso hängen wie der Mensch selbst. Keiner von ihnen, naja fast keiner würde sein Leben freiwillig aufgeben. Es würde sich auch keiner wünschen einfach aus diesem gerissen zu werden nur weil er nervt oder sich nicht anpassen will. Aber wenn es doch einmal passiert, dass ein Mensch einen anderen tötet – aus welchen Gründen auch immer – ist das freilich erschütternd. Allerdings löscht er tagtäglich hunderttausende Leben aus und rechtfertigen das dann so: “Wir sind nun mal an der Spitze der Nahrungskette”. Das stimmt zwar, aber nur durch seine angebliche Intelligenz, wie intelligent ist der Mensch denn eigentlich wirklich?
Er versklavt Millionen von Tieren unter niveaulosesten Bedingungen und nicht nur das, er versklaven obendrein noch seine Artgenossen aus den sogenannten Entwicklungsländern. Er sieht das, er weiß das, aber es ist ihm egal. Wenn der Mensch so intelligent wäre wie er immer behauptet, dann würden er nur das nötigste ausgeben um die Ressourcen zu schonen. Er würden aufhören diese unschuldigen Tiere einfach so zu quälen auf Grund eines Aberglaubens der sich “wir sind halt Fleischfresser” nennt. Stattdessen schneidet der dumme egoistische Mensch sich ins eigene Fleisch. Er ist so Intelligent und denkt dabei aber nicht daran, dass ein gewisses Konsumverhalten dazu führt das bald nichts mehr von “seinem” Planeten übrig ist. Und nur weil er lesen, schreiben und auch sprechen kann ist er nicht mehr wert als die Tiere und Wesen die diesen Planeten ebenfalls bewohnen..
Es geht einfach nicht das es schlimmer ist ein Mensch zu töten, als ein Tier. Denn diese Meinung entsteht aus seinem puren Egoismus, er verliert einen Freund oder Familienmitglied die ihm nahe stand von dem er nun nichts mehr hat. Ein Tier interessiert ihn nicht, man hat ja auch keinen Bezug dazu, aber dass ein Tier den Tod genauso schlimm empfindet wie ein Mensch ist ihm schlichtweg egal. Der menschliche Egoismus verleitet ihn dazu unüberlegt zu handeln und fast nur an sich zu denken, aber nicht an andere Lebewesen die genauso berechtigt sind wie der Mensch diesen Planeten in Freiheit zu bewohnen. Der Mensch schnappt sich einfach alle Ressourcen und die lästigen Tiere werden einfach weggesperrt und ausgerottet. Erst wenn der Mensch seinen Egoismus und seine – davon kommende Begleiterscheinung – Ignoranz ablegt, dann kann er behaupten er sei Intelligent.
Und wenn du, Mensch, dir jetzt auf den Schlips getreten fühlst,
dann denk mal darüber nach warum.
Menschen, lasse diesen Rat dir geben, übe Ehrfurcht vor dem Leben.
In diesem Sinne, kein Leben ist mehr wert als ein anderes!
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