Facebook und Datenschutz passt einfach nicht.
Wie wir alle wissen ist Facebook ein umstrittenes Thema was Privatsphäre/Datenschutz angeht. Ich selbst bin nicht bei Facebook angemeldet und werde es auch nicht tun. Da ich mich über Facebook schlau gemacht habe und nicht möchte das meine privaten Daten an Dritte und schon garnicht an Konzerne und Unternehmen weiter gegeben werden.

©Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/Pixelio.de
Facebook änderte im Februar 2009 die Nutzungsbedingungen (Terms of Service) dahingehend, dass das Unternehmen die Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt verwenden durfte – auch nach Löschung bzw. Deaktivierung eines Nutzerkontos. Die Regelung betraf beispielsweise Kommentare, Fotos und Videos. Nach massiven Protesten von Nutzern, Daten- und Verbraucherschützern wurden die Regeln zunächst wieder auf den Stand vor den Änderungen zurückgesetzt. Zudem kündigte das Unternehmen an, in bestimmten Fällen seine Nutzer künftig über Regeländerungen abstimmen zu lassen. Im April 2009 stellte Facebook modifizierte Nutzungsbedingungen zur Abstimmung, in denen Nutzern der Besitz ihrer Informationen zugesichert wird. Eine Mehrheit der Teilnehmer befürwortete die neuen Regeln. Obwohl die Inhalte (z. B. Fotos) im Besitz der Nutzer bleiben, erhält Facebook das Recht, alle Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben.
Auch nach der Änderung der Nutzungsbedingungen kommt Facebook immer wieder wegen seiner lockeren Datenverwertung in die Schlagzeilen. So speichert das Unternehmen nach einem Update auf dem Handy Kontaktdaten.Aber auch über eine Suchfunktion, über die Mitglieder die noch nicht gefundenen Freunde auf Facebook mit den Daten aus der E-Mail-Kontaktliste des Mailproviders abgleichen und finden können, werden Daten von Nicht-Mitgliedern dauerhaft und ungefragt gespeichert. Zuletzt wurden die Nutzungsbedingungen von Facebook indirekt durch ein Urteil des OLG Köln bestätigt. Ein Nutzer hat ein Foto von sich in seinem Nutzerprofil veröffentlicht. Eine Personensuchmaschine hatte dieses übernommen. Das OLG KÖL wies dies die auf Unterlassung gerichtete Klage des Nutzers mit der Begründung zurück, dass dieser mit der Einstellung seines Fotos seine Einwilligung in einen Zugriff durch die Personensuchmaschine zumindest konkludent erklärt hätte. Zudem hätte er von der ihm von Facebook in den Nutzungsbedingungen eingeräumten Möglichkeit der Sperre gegenüber Suchmaschinen keinen Gebrauch gemacht, auf die das Gericht ausdrücklich verwiesen hat. Quelle
Es ist natürlich jedem selbst überlassen wir freizügig er mit seinen Daten umgehen will. Ich persönlich hab da aber meine Zweifel das alle Facebook-Nutzer sich darüber im klaren sind, das ihre Daten eventuell an Dritte weiter gereicht werden, wenn auch auf Legalem Wege. Aber das unsere Daten gespeichert (nur weil ein Freund oder Bekannter dort angemeldet ist und seine Privatsphäreinstellungen nicht bearbeitet hat) werden, obwohl wir nichts damit zu tun haben und haben wollen ist in der tat sehr fragwürdig…
Facebook “Wir wollen dich doch nur an Konzerne verkaufen.”
1 Kommentar »
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Diese verdeckte Spionage- Aktion erinnert schwer an alte Stasi Methoden. Wobei der Name Facebook- Gesichtsbuch ja schon sehr deutlich darauf eingeht..Ich selbst bin nicht in Facebook bekomme jedoch ständig auf meine “Private” E-mail Adresse Freundesvorschläge und Einladungen von Facebook. Erst gestern bekam ich 3 Freundesvorschläge die mich interessieren könnten; darunter ein Mensch den ich selbst erst kurz kenne, eine alte Schulfreundinn und eine Freundinn- WOHER weis Facebook das ich diese Menschen kenne und woher haben die meine E-Mail Adresse?! Wer sich bei Facebook wirklich anmelden möchte sollte sich darüber im klaren sein das er seine Privatsphäre an Konzerne verkauft..