Mai
17
2011

Wen interessieren schon Mäuse und Ratten?

Tag für Tag sterben Mäuse und Ratten in internationalen Versuchslabors – in manchen Ländern, in der USA zum Beispiel, genießen sie nicht nicht einmal den geringsten Schutz durch staatliche Gesetze. Genau wie Hunde und Katzen können auch sie Schmerz empfinden; Studien haben gezeigt, dass diese Tiere sehr intelligent sind und tolle Mütter abgeben. Sie würden ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Freunde zu retten. Doch obwohl Mäuse und Ratten 95% aller im Tierversuch eingesetzten Tiere repräsentieren, hat kaum jemand Mitleid mit ihnen.

Das unbekannte Leben von Ratten & Mäusen

Sowohl Mäuse wie Ratten sind hochsoziale Tiere. Sie entwickeln Anhänglichkeit untereinander, lieben ihre eigenen Familien und knüpfen schnell feste Bande mit ihren Tierhaltern, wobei sie soviel Zuneigung zurückgeben wie sie erhalten.

Als hochintelligente Nager sind Ratten und Mäuse von Natur aus gute Schüler, die unschlagbar sind im Lernen und Verstehen von Konzepten. Ratten sind erheblich kleiner als Hunde, sind jedoch mindestens genauso imstande, über Dinge nachzudenken und sie herauszufinden! Und während Ratten viel kleiner sind als Elefanten, haben sie doch ein exzellentes Gedächtnis. Sie mögen zwar schlecht sehen, aber haben sie eine Route erst mal gelernt, vergessen sie sie nie mehr. Sowohl Mäuse wie Ratten sind hochsoziale Tiere. Sie entwickeln Anhänglichkeit untereinander, lieben ihre eigenen Familien und knüpfen schnell feste Bande mit ihren Tierhaltern, wobei sie soviel Zuneigung zurückgeben wie sie erhalten. Viele Ratten “pflegen” sogar die Hand ihres menschlichen Lebensgefährten und schätzen eine Massage, ein Kratzen hinter den Ohren oder ein Kitzeln als Gegenleistung. Neueste Studien von Jaak Panksepp, einem Neurowissenschaftler an der Bowling Green State University, USA, legen nahe, dass Ratten, wenn sie spielen oder verspielt gekitzelt werden, Zirplaute von sich geben, die einem menschlichen Lachen verblüffend ähneln. Die Ratten, die er studierte, schlossen auch soziale Bande mit dem Menschen, der sie kitzelte, und waren darauf aus, noch mehr gekitzelt zu werden. Panksepp bekräftigt, was Rattenfreunde schon immer wussten: “[J]unge Ratten haben einen sagenhaften Humor.”

Männliche Ratten knuddeln sich gerne zusammen und finden es toll, es sich auf dem Schoß eines Menschen bequem zu machen. Weibliche Ratten sind zwar ebenso anhänglich, tendieren jedoch dazu, enorm energiegeladen und neugierig zu sein. Ratten lieben es, mit netten Leuten zusammen zu sein, und gehen häufig herum in der Hoffnung, bemerkt und hochgehoben zu werden. Ratten können eine so feste Bindung mit ihrem Menschen eingehen, dass sie sich möglicherweise zu Tode grämen, gibt man sie plötzlich an andere ab oder sie vergisst.Quelle

Hier, eine Liste von Kosmetikfirmen die nicht an Tieren testen.

Written by Peace in: Tiere,Tierische Opfer | Tags:

1 Kommentar »

  • Was hier über das Verhalten von Mäusen steht kann ich nur bestätigen, ich hatte selber mal welche ;-) Das sind wirklich total soziale Tiere, die sich gegenseitig putzen, zusammen fressen usw. und jede von ihnen war auf ihre eigene Weise ein Individuum…

    Und wenn man diese bemerkenswerten Tiere mal als “Haustiere” kennengelernt hat, sind diese Bilder von sogenannten “Labormäusen” noch viel schlimmer als ohnehin schon…

    Kommentar | 24. Mai 2011

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