Jul
27
2010

Fischen tut weh!

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Fische fühlen Schmerzen

“Obwohl Fische nicht schreien, wenn sie Schmerzen und Angst haben, sollte ihr Verhalten Beweis genug für ihr Leid sein, wenn sie mit dem Haken aufgespießt oder im Netz gefangen werden. Sie kämpfen, um zu fliehen, und zeigen damit, dass sie einen Überlebenswillen haben…”

©Peta

“Es wurde gezeigt, dass Fische (genau wie andere Wirbeltiere, einschließlich des Menschen) über ein hoch entwickeltes System verfügen, das sie vor starken Schmerzen schützen kann – Schmerzen, durch die ihr Leben in Gefahr sein könnte, wenn sie nach einer Körperverletzung, etwa durch ein großes Raubtier, schwer beeinträchtigt sind. Dieses System setzt opiumähnliche Substanzen (Enkephaline und Endorphine) frei, sobald ein Tier verletzt wird… Die Existenz dieses Schmerz dämpfenden Opiumsystems impliziert, dass eine Fähigkeit zur Schmerzempfindung vorhanden sein muss, anderenfalls hätte es kaum Sinn, dass sich bei Tieren ein solches System überhaupt entwickelt hat…”

“Laut dem niederländischen Forscher John Verheijen und seinen Kollegen trägt Schmerz, der aus Hakenverletzungen resultiert, weniger zum Leiden als zur Angst des Fisches bei. Zu dieser Schlussfolgerung kam man nach dem Vergleich des Verhaltens von Karpfen nach dem Fang mit Haken. Einige der damit gefangenen Fische wurden mit einer lockeren, andere mit fest angezogener Schnur festgehalten. Bei den im New Scientist vom 2. April 1987 beschriebenen Versuchen wurde beobachtet, dass jene, die nicht mit fest angezogener Schnur festgehalten worden waren, schon bald nach ihrer Freilassung wieder Nahrung aufnahmen, dass aber jene, die dem Schnurdruck ausgesetzt worden waren, noch beträchtliche Zeit später die Nahrungsaufnahme vermieden. Nach dem Anbeißen am Haken schossen die Fische davon, tauchten, spuckten und schüttelten den Kopf, als versuchten sie, unerwünschte Nahrung auszustoßen. Wenige Minuten nach der Druckausübung auf die Schnur begannen die Karpfen eine Verhaltensweise namens “Spitgas” zu zeigen, ein anhaltender Gasausstoß aus der Schwimmblase, was zu ihrem Absinken führte, als die Schnur schließlich gelockert wurde. In weiteren Versuchen wurde elektrischer Strom eingesetzt, um präzisere Schmerzreize zu erzeugen; nach einigen Minuten begannen die Karpfen Gas auszustoßen und abzusinken. Verheijen dazu: “Die Verzögerung zwischen der schmerzhaften Stimulation und den Reaktionen Spitgas und Absinken zeigen eine Reihe von biochemischen und physiologischen Prozessen an, die mit Angst in Verbindung stehen.”

Wissenschaftliche Studien haben nun auch die letzten Zweifel ausgeräumt und zeigen, dass Fische ebenso starke Schmerzen empfinden können wie Säugetiere. Dies bestätigen die neuesten Forschungsergebnisse von Dunlop (2005), Chandroo (2004) und Sneddon (2003). Auch Professor Dr. Hoffmann von der tiermedizinischen Universität in München bestätigt, dass Fische Schmerzen empfinden. Die Top 5 Gründe KOMPLETT auf Fischkonsum zu verzichten:

  • Jeder einzelne Fisch, ob seine Art nun bedroht ist oder nicht, leidet entsetzlich, wenn er aus den Tiefen des Meeres an Land gezogen wird, wenn ihm aufgrund des Druckabfalls die Augen aus den Höhlen und der Magen aus dem Mund hervorquillt, wenn er im Netz erstickt und zerquetscht wird oder an Land lebend aufgeschnitten und ausgenommen wird.
  • Wenn Konsumenten jetzt auf Arten umsteigen, die nicht bedroht sind, verschiebt sich das Problem, aber es löst sich nicht. Die Meere sind laut Prognosen 2060 leer gefischt, das einzige wirksame Gegenmittel ist es, den Fischkonsum einzustellen. Denn wenn jetzt alle Konsumenten nur auf andere Arten „umsteigen“, werden genau diese Arten in kurzer Zeit bedroht sein.
  • Fische zu züchten ist auch keine Lösung, denn für die Produktion von einem Kilogramm „Zuchtfisch“ werden zwischen 4 und 20 Kilogramm „Wildfisch“ benötigt, was das Problem nur noch verstärkt.
  • Artenschutz ist purer Egoismus, denn die Menschen wollen die Arten für sich erhalten. Das hat aber im engeren Sinne nichts mit Tierschutz zu tun! Denn jedes Lebewesen möchte leben und hat ein Recht auf Leben, nicht nur bedrohte Arten verdienen unseren Schutz.
  • Zudem ist Fischkonsum noch immer ein gesundheitliches Risiko, denn in Fischen sammelt sich nicht nur gefährliches Quecksilber an, sondern auch über Gesundheitsgefährdung durch Blei, PCB oder Arsen in Sushi liest man regelmäßig in den Medien. Besonders für Schwangere, kleine Kinder und ältere Menschen kann der Verzehr von Fisch sehr schädlich sein.

Ob man nun die Ausrottung der Meere vermeiden, Fische vor dem Aussterben bewahren oder 155 Millionen Tonnen Fisch jährlich vor einem grausamen Tod bewahren möchte, es gibt nur eine einzige Lösung: überhaupt keinen Fisch mehr zu essen. Quelle: Peta Deutschland e.V

Findet man es lustig wenn Tiere leiden? Ich denke nicht! Die Leute auf dem folgenden Video schon…


So etwas grenzt an Kannibalismus! Kein Tier dieser Welt würde einen Fisch frittieren welcher noch am leben ist. Es ist kaum auszuhalten sich dieses Video ganz anzusehen. Dennoch veranschaulicht es uns den respektlosen Umgang mit Tieren, mit denen viele kein Mitleid haben wie in dem Fall, ein Fisch.

Written by Peace in: Tierische Nahrung | Tags:

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