Weihnachten: Sei dankbar, dass du keine Gans bist!
Warum keine Gänse essen?
Gänse werden in den Mastbetrieben einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen was zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen führt. In der drangvollen Enge der Massentierhaltung werden darüber hinaus die schwachen Tiere von den Stärkeren zu Tode getrampelt.
Dabei sind Gänse äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen, sie haben einen ausgeprägten Familiensinn, bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu und sie trauern, wenn dieser stirbt. Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen festgestellt.
Wusstest du schon…
- dass Gänse in den Mastbetrieben meist Wachstumshormone bekommen und dass sie einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet werden, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen? Dies führt zu Gelenksentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. Viele gehen auch beim harten Konkurrenzkampf um Futter und Wasser leer aus. Diese sogenannten „Kümmerlinge“ werden von Stärkeren einfach niedergetrampelt und sterben einen langsamen und qualvollen Tod. Da solche Zustände der perfekte Nährboden für Krankheitserreger sind, werden vorbeugend Antibiotika verabreicht.
- Zusätzlich werden sowohl Mast- als auch Stopfgänse – ohne Betäubung (!) – gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei werden den Tieren sämtliche weichen Federn vom Leib gerissen. Durch die Akkordarbeit und die entsprechende Rücksichtslosigkeit werden häufig große Hautstücke mit ausgerissen. Die dabei entstandenen Wunden werden oft nur notdürftig mit normalem Nadel und Faden zusammengenäht.
- Nach nur 10 Wochen, also noch als Kinder, werden die völlig verschreckten Tiere eingesammelt, brutal in Transportboxen gestopft, kopfüber ins Fliessband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Schon bei dem Gedanken daran bekommt man eine „Gänsehaut“.
- Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat sein ganzes Leben dem Verständnis von Tier und Mensch verschrieben. Er entdeckte im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen. Lorenz stellte fest, dass nicht nur Menschen, sondern auch Gänse ein subjektives Erleben haben.
- Der heilige Martin, zu dessen „Ehren“ Gänse umgebracht werden, war einst Schutzpatron der Ärmsten der Armen und stünde dieser Tradition ganz gewiss mit großem Unverständnis gegenüber. Er, der gewaltlos dachte und handelte und als „erster christlicher Kriegsdienstverweigerer“ in die Geschichte einging, hätte heute ganz gewiss seinen Mantel erneut über die Ärmsten, die Benachteiligten und Unterdrückten, nämlich die Tiere, geworfen.
- Ein Großteil des in umweltschädlicher Monokultur produzierten Getreides aus der „Dritten Welt“ wird hierzulande an die Tiere (auch Gänse) verfüttert. In Zeiten weltweiter Klimakatastrophen sollte uns dies sehr zu denken geben. Quelle (PeTA Deutschland e.V.)

Weihnachten ohne Fleisch
Um Gänse, Enten, Hüher, Schweine und Kühe zu Verschonen, dieses Jahr zu Weihnachten ein Vegetarisch/Veganes Festmal zubereiten
HIER ein Link mit einigen Rezepten.
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