Aug
17
2010
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Sowas schimpft sich Landwirtschaftsministerin…

Ministerpräsident Wulff ernennt die Agrarindustrielle

Astrid Grotelüschen zur neuen Landwirtschaftsministerin? O.o

Zusammen mit ihrem Mann Garlich Grotelüschen zeichnet sie auch für Deutschlands zweitgrößte Putenbrüterei, die Mastputenbrüterei Ahlhorn, verantwortlich.

Grotelüschen = Mastenputenbrüterei Ahlhorn = Wiesenhof ?

Das Unternehmen von Garlich und Astrid Grotelüschen hält eigene Elterntierherden, die jährlich etwa 5 Millionen befruchtete Bruteier produzieren.


Die geschlüpften Tiere werden an Vertragslandwirte geliefert, so z. B. an die Putenerzeugergemeinschaft Ahlhorn und die Putenerzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern. An beiden Gesellschaften ist das Unternehmen von Garlich und Astrid Grotelüschen beteiligt.

©Peta

Geschlachtet werden die Puten im Geestland-Schlachthof in Wildeshausen bzw. in dem kürzlich geschlossenen Fitkost-Schlachthof in Neubrandenburg, der ebenfalls zum Grotelüschen-Imperium gehörte. Der Familienname war sogar im Fitkost-Logo vermerkt. An diesen Schlachthöfen wiederum hält und hielt die in die Kritik geratene PHW-Gruppe Beteiligungen, und so verwundert es nicht, dass die Minister-Puten letztlich als Wiesenhof-Produkte vermarktet wurden.

Ein Blick hinter die Kulissen

PETA-Ermittlern gelang es nun, in zwei unverschlossenen Betrieben der Putenerzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern zu dokumentieren, was industrielle Massentierhaltung für die Minister-Puten bedeutet. Bei diesen beiden Mästereien handelt es sich nicht um Skandal-Betriebe. Denn so und so ähnlich sieht es in jeder großen Putenmast in Deutschland und anderswo auf der Welt aus.

Tierschutz-von einer Mastputenindustriellen?

©Peta

Mit verantwortlich für dieses Elend ist neben dem Mäster und dem Vermarkter Wiesenhof auch die neue niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen. Es ist unglaublich, dass Menschen, die so etwas mit zu verantworten haben, in Deutschland den Ton in Sachen Tierschutz angeben. Der Vorgänger Grotelüschens – Schweinemäster Heiner Ehlen – wirkt neben der Agrarindustriellen fast wie ein Hobbytierhalter.

Diese Frau, die mit ihrem Mann für die Produktion von jährlich über 5 Millionen Babyputen verantwortlich zeichnet und diese zu einem großen Teil im Familien-eigenen Schlachthof töten lässt, steuert die Geschicke des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums und gibt somit auch in Sachen Tierschutz auf Landesebene den Ton an. Quelle.

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