Lebenslänglich für Epulu und Kitoto
Ein Leben im Betonbunker im Wuppertaler Zoo
Die Menschenaffen müssen im Zoo Wuppertal in einem kleinen Raum aus Beton und Glas leben. Der Raum ist so klein, dass er sogar unter den ohnehin knapp bemessenen Richtlinien für Schimpansen in zoologischen Einrichtungen liegt. Ebenso verstößt der Zoo aufgrund der paarweisen Haltung gegen diese Richtlinien, da Schimpansen in freier Natur in größeren sozialen Gruppen leben. Gemäß Auskunft des Wuppertaler Zoos ist auch keine Veränderung der Situation geplant.
Peta Deutschland e.V. fordert von den Zoo-Verantwortlichen zügig eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen für die beiden Menschenaffen, deren Schicksal exemplarisch für das Elend unserer nächsten Verwandten in vielen zoologischen Einrichtungen ist. Das Elend der Wuppertaler Schimpansen beenden!
Bitte fordere die Zoo-Verantwortlichen in Wuppertal auf, die Lebensbedingungen für die Schimpansen Epulu und Kitoto schnellstmöglich deutlich zu verbessern. Falls der Zoo das nicht leisten kann, müssen die beiden Menschenaffen in eine Einrichtung umziehen, die ihnen angemessenere Lebensbedingungen bieten kann. Empfänger deiner Protest-E-Mail sind der Wuppertaler Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer sowie der für den Zoo zuständige Kulturdezernent der Stadt Wuppertal, Matthias Nocke (CDU). Quelle & Hintergrundinfos.
Lebenslänglich für Epulu und Kitoto und nur aus dem Grund,
dass ein paar Menschen mal einen echten Schimpansen gesehen haben…
2 Kommentare »
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Hab das Video schon bei PETA gesehen, einfach nur traurig! Ich verstehe nicht, wie die Zoos so ihre Tiere halten können, sie müssen doch wissen dass der schlechte Zustand dem Zoobesucher auffallen muss!!
Der Zoo Wuppertal verstößt mit seinem unzulässigen Haltesystem für die Schimpansen Epulu und Kitoto gegen zahlreiche Richtlinien und verbandseigene Vorgaben! Epulu und Kitoto vegetieren bereits seit Jahren bzw. Jahrzehnten im Betonbunker des Wuppertaler Zoos und empfinden dort das, was wir “Verzweiflung” nennen. Sie haben keinen Zugang zu einer Außenanlage, leben entgegen des natürlichen Sozialverhaltens ausschließlich zu zweit und haben keine Rückzugs- und nur ungenügende Beschäftigungsmöglichkeiten. Schimpansen sind hochsensible und hochintelligente Lebewesen, sind dem Menschen zu 99,4% ähnlich und begreifen ihre Ausweglosigkeit stets. Besonders Schimpansendame Kitoto leidet sehr. Bis 2006 lebte sie im Zoo Münster, gemeinsam mit ihrem Sohn in einer großen Gruppe und hatte Zugang nach Draussen. Im Wuppertaler Zoo reißt sie sich heute unentwegt ihre eigenen Körperhaare aus. Dies sind deutliche Zeichen für Stress und erhebliches, seelisches Leiden. Eine aktuelle Online-Umfrage der Westdeutschen Zeitung zeigt die Meinung der Mehrheit deutlich: 70% von aktuell 591 abgegebenen Stimmen finden die Schimpansenhaltung des Zoo Wuppertal nicht angemessen und fordern: “Sie sollten in eine Schimpansengruppe in einem anderen Zoo integriert werden.” (http://ow.ly/88HH7) Die Verantwortlichen schauen wissentlich und ungehindert weg! Die Lebensbedingungen für die Schimpansen im Zoo Wuppertal müssen sich nun zügig und deutlich verbessern! Helfen Sie Epulu und Kitoto – Machen Sie mit beim Online-Protest auf Facebook! (http://www.facebook.com/SchimpansenWuppertal)