Haustiere als Wegwerfprodukte
©Rolf Handke/Pixelio.de
In Deutschland gibt es weit über 4000 sogenannte Zoogeschäfte in denen Kleintiere wie Mäuse, Hamster und Meerschweinchen verkauft werden, das wohl beliebteste Haustier ist das Meerschweinchen. Die Taz berichtet davon dass in jedem zweiten Zoogeschäft die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. “Wenn acht Meerschweinchen in einem Gehege leben, das gerade einmal so groß wie die Seite einer Tageszeitung ist, kann nicht von artgerechter Haltung gesprochen werden.” Kann man denn bei den anderen Tierchen von artgerechter Haltung sprechen? Immerhin sind sie in Käfige eingesperrt.
Christine Esch, Tierärztin und Kampagnenleiterin bei der Tierrechtsorganisation PeTA, kennt die Problematik: “Die Tiere stammen in der Regel aus Massenzuchten und werden zu jung in den Handel gegeben, was sie für Krankheiten anfällig macht. Ist das Immunsystem der Meerschweinchen erst geschwächt, ist das die beste Voraussetzung für Infektionskrankheiten und Parasiten.” Ein Behandlung durch den Tierarzt kostet Geld, was sich bei einem Verkaufswert zwischen 15 und 25 Euro oft nicht rentiert.
Meerschweinchen sind sehr anfällig für Krankheiten woran nicht zuletzt die extreme Überzüchtung schuld ist, was schmerzhafte Tumore und Zahnfehlstellungen zur Folge haben. Auch ist Inzucht oft mit im Spiel da sie meist in Gruppen -in Zoofachgeschäften oder Baumärkten – bis zum Verkauf gehalten werden. Es ist schon traurig das wir selbst im 21 Jahrhundert immer noch mit Lebewesen handeln und ihnen dadurch unvorstellbares Leid zufügen.
Ein Tier im Käfig ist nicht artgerecht gehalten!
©MadeleineOmlin/Pixelio.de
“Tiere sind in der heutigen Gesellschaft Wegwerfprodukte”, berichtete Magdalena Scherk (Kampagnenleiterin bei PeTA) für die Taz.
“Meerschweinchen und andere Kleintiere, die nicht verkauft werden können, enden oft als Frostfutter für Reptilien.” Bei einer Zoohandels-Recherche kaufte PETA bei einem Online-Anbieter für Frostfutter gefrorene Meerschweinchen und ließ sie von einem Tierarzt untersuchen. Auf Röntgenbildern entdeckte er mehrere Frakturen sowie Risse auf dem Schädel und im Genickbereich, die durch mechanische Einwirkungen entstanden sein müssen.
Sogar an den Todesspritzen wird gespart, weil die Kosten dafür höher als die Einnahmen sind, die der Verkauf der getöteten Tiere einbringt… Quelle
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Herzlichen Glückwunsch zu deiner neu gestalteten Symbiose-Online Seite.Dein Engagement für unsere Mitgeschöpfe ist beispielhaft und bewegt Herzen. Mach weiter so! Tierliebe Grüsse
Das ist wirklich eine traurige Sache, immerhin sind Tiere auch Lebewesen. Ich denke, man sollte diese Menschen auch mal jemandem zum Fressen vorwerfen oder in Käfige einsperren…