Mrz
10
2011

Gerupft bei lebendigem Leibe…

©Vier-Pfoten.de

Daunen um jeden Preis!

Die flauschig-weichen und gemütlich-warmen Daunenkissen- und Decken sind auch heute noch sehr beliebt. Doch wie sie hergestellt werden lässt bei fast allen Leuten den Atem stocken. Die Gänse werden bei lebendigem Leibe gerupft. Das fühlt sich ungefähr so an wie wenn man uns die Haare, Strähne für Strähne rupfen würde, wenn nicht noch schlimmer…

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in einer Studie vom 25. November 2010 geschrieben, dass Daunen und Federn von lebendigen Gänsen ohne Schmerzen zu verursachen „geerntet“ werden können.Mehr

Vier-Pfoten und auch ich distansiere/n sich/mich von dieser Studie.

Eine Einladung, den tierquälerischen Mauserrupf vor Ort in Ungarn oder Polen zu begutachten, wurde von der EFSA abgelehnt. Darum verwundert es wenig, dass die EFSA offenbar den Lobbyisten der Daunenindustrie auf den “Leim” gegangen ist und nun mitteilt, dass Daunen bei lebenden Tieren ausgebürstet werden sollten. Eine Methode, die Praktiker aus Polen, Ungarn und Deutschland mit Verwunderung quittieren und sich für ein Totalvebot der Federentnahme lebender Gänse einsetzen. Von Bettenfirmen und Daunen-Lobbyisten wird dieses Gutachten nun genutzt, um Daunen von lebenden Gänsen wieder “haus- und hoffähig” zu machen.Quelle

Es liegt also an uns, wenn wir keine Daunendecken und Daunenkissen mehr kaufen müssen auch keine Gänse mehr leiden! Frage im Laden deines Vertrauens das Personal nach daunenfreien Decken und Kissen, das Prinzip von Angebot und Nachfrage funktioniert jedes mal ;) . Du kannst aber noch mehr tun und zwar die Vier-Pfoten-Petition unterschrieben, fordere die EU-Kommission auf, das Lebendrupfen bei Gänsen EU-weit zu verbieten. Stoppt die Qual!

Hier geht’s zur Petition!

Written by Peace in: Proteste & Petitionen,Tierische Opfer | Tags:

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