Nicht nur das jedes Jahr diverse Nadelbäume sinnloserweise gefällt werden um sie dann lächerlich zu verunstalten, nein auch viele Tiere leiden unter dem Fest der heuchlerischen Liebe und der Verblendung… Was ist nur aus Weihnachten geworden? Es ist schon lang nichtmehr das was es einmal war…
…Wiesenhof oh Wiesenhof, die Hühner dort würden sich mit Sicherheit wünschen es wäre alles nur ein Traum oder Einbildung… aber es ist leider die unerbittliche und grausame Realität…
Der Wiesenhof-Skandal 2011
Nach dem ersten Satz des unten eingefügten Videos hab ich mir schon gedacht… “lass es” als ich dann weiter schaute und die ersten Bilder sah, wummerte die Aussage in meinem Kopf… “komm schnell die treten die Tiere tot… Tiere tot… tot… tot…”
Dieses Video enthät extrem grausames und tierqälerisches Bildmaterial, ich empfehle euch dieses Video nicht anzuschauen…
Mir fehlen dir Worte! Ich empfehle euch den ARD Exclusiv-Bericht hier anzuschauen oder den Peta-Bericht hier zu lesen.
Die Kampagne der Albert Schweizer Stiftung, das EU-weite Käfigverbot ab 2012 durchzusetzen, macht große Fortschritte:
Im April haben wir dem zuständigen 1. Botschaftsrat Polens verdeutlicht, dass Polen seine Anstrengungen beenden muss, das Verbot um weitere Jahre hinauszuzögern. Dazu haben wir ihm 10.000 Unterschriften überreicht. Unsere darauffolgende Demo direkt vor der Botschaft hat es in die polnischen Abendnachrichten geschafft, und gemeinsam mit unseren europäischen Partnerorganisationen konnten wir maßgeblich dazu beitragen, dass Polen jetzt das Inkrafttreten des EU-Käfigverbots ab 2012 akzeptiert.
Doch es gibt weiterhin viel zu tun: Mehrere Länder, insbesondere Frankreich, Portugal und Ungarn, wollen untätig dabei zusehen, wie ihre Hühnerbarone ab dem nächsten Jahr täglich gegen das europäische Recht verstoßen und ihre Legebatterien illegal weiter betreiben.
Machen Sie den Landwirtschaftsministern dieser drei Länder klar, dass Sie Verstöße gegen den ohnehin schon schwachen rechtlichen Schutz der Tiere in der EU nicht dulden. Unsere Forderung: Alle drei Länder müssen einen konkreten Maßnahmenplan vorlegen, wie sie das europäische Recht umsetzen werden.
Die Zeit drängt – bis zum Ende unseres Appells verbleiben nur noch 100 Tage bis zum Inkraftreten des Verbots! Quelle
Die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass Schafe, die für die Wollgewinnung gehalten werden, häufig ohne Narkose verstümmelt und kastriert werden und man sich später ihrer entledigt, indem man sie über Tausende von Kilometern auf mehrstöckigen Offendeck-Schiffen bei extremer Witterung transportiert, um sie schließlich bei vollem Bewusstsein zu schlachten. Die Produktion von jedem einzelnen Woll-Kleidungsstück bedeutet Unterdrückung, Leid und Schmerzen für das Tier, von dem die Wolle genommen wird!
Schafe und andere Tiere, die zur Wollproduktion gezüchtet werden, werden zu lebendigen Garnfabriken, denen alles für sie natürliche und wichtige verwehrt wird. Viele von ihnen werden Opfer von einer grausamen Praktik, die sich „mulesing“ nennt. Dabei werden die Schafe von den Farmen in Australien mit Metallstangen fixiert und ihnen werden ohne jegliche Betäubung tellergroße Fleischstücke aus dem Hinterteil geschnitten!
Für den Konsumenten ist es kaum nachvollziehbar, wo die für das Produkt verwendete Wolle herkommt. Lasst euch nicht täuschen von Aufdrucken wie „Made in Italy“ oder „Made in China“. Das ist lediglich der Produktionsort, die Wolle kann trotzdem aus Australien kommen. Mit der derzeitigen Ausbeutung von mehr als 100 Millionen Schafen produziert Australien 30 Prozent des weltweiten Wollaufkommens! Viele Menschen wissen nicht wie die von ihnen benutzte Wolle produziert wurde. Der einzig sichere Weg diese Gräueltaten nicht weiter zu unterstützen, ist gar keine Wollprodukte mehr zu kaufen. Weder als Kleidungsstück, noch als Teppich!
In Österreich ringen Tierschützer, Schweinezüchter und Landwirtschaftsministerium um Einschränkungen bei der Kastenstandhaltung von Schweinen. Bei dieser fast ausschließlich angewendeten Haltungsform werden Sauen vor und während der Schwangerschaft sowie nach der Geburt ihrer Ferkel (Abferkelgitter) in körpergroßen Käfigen gehalten, in denen sie sich praktisch nicht bewegen, geschweige denn ihre Grundbedürfnisse ausleben können.
Das österreichische Gesundheitsministerium veröffentlichte vor sieben Monaten einen Verordnungsentwurf, der die Kastenstandhaltung von Mutterschweinen, vor allem während der Säugezeit, stark einschränken würde. Allerdings hat das Landwirtschaftsministerium ein Vetorecht gegen jede neue Verordnung zum Tierschutzrecht und brachte nun einen Vorschlag ein, der keine wesentlichen Verbesserungen der Haltungsbedingungen vorsieht: Lediglich während der Trächtigkeit soll der Kastenstand zehn Tage statt bislang vier Wochen eingesetzt werden dürfen. Für diese Reduktion, die keinerlei Umbaumaßnahmen bei den Schweinehaltern erfordert, sei eine unerträglich lange Übergangsfrist von 25 Jahren eingeplant. Tierschutzverbände sehen in dem Vorschlag keine Diskussionsgrundlage für einen Kompromiss; sie fordern, dem schwedischen Vorbild zu folgen und die Kastenstände vollständig durch Laufbuchten zu ersetzen.
Schweden ist derzeit das einzige Land der EU, in dem Kastenstände sowohl während der Trächtigkeit als auch während der Säugezeit verboten sind. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Gegenargumente der Agrarlobby haltlos sind: In der freien Buchtenhaltung sterben nicht mehr Ferkel als in der Kastenstandhaltung, wenn den Muttersauen mindesten 5 m² Platz zur Verfügung gestellt wird. Prof. Bo Algers von der schwedischen University of Agricultural Science hat als Vorsitzender der Arbeitsgruppe der European Food Safety Agency zu Schweinen wissenschaftliche Stellungnahmen erarbeitet und zahlreiche Beiträge zum Thema Schweinezucht veröffentlicht. Im Rahmen einer 9-jährigen Untersuchung ist Prof. Algers zu Ergebnissen gekommen, die kaum verwundern: Er konnte anhand von Stresshormonmessungen belegen, dass Mutterschweine in den Kastenständen extrem leiden. Sie werden deutlich häufiger krank und auch der Geburtsvorgang dauert im Schnitt eine Stunde länger als bei Tieren in freien Buchten. Der angebliche Schutz der Ferkel vor ihrer eigenen Mutter ist wissenschaftlich nicht haltbar. Der eigentliche Zweck der Käfighaltung von Muttersauen liegt darin, so der Experte, noch mehr Schweine auf immer engerem Raum halten zu können.
Bis jetzt ist in ganz Europa die lebenslange Käfighaltung für Mutterschweine erlaubt. Ab 2013 tritt eine EU-Richtlinie in Kraft, die die maximale Zeit im Kastenstand auf 6 Monate pro Jahr einschränkt, was im Hinblick auf den Tierschutz immer noch als völlig unzureichend einzustufen ist. Schweden zeigt, dass ein Kastenstandverbot problemlos umsetzbar ist. Andere Länder, nicht nur Österreich, müssen sich ein Beispiel nehmen. Quelle: Albert Schweizer Stiftung
Details über die grausamen Bedingungen in der Sauenhaltung und der Schweinemast findest du im Hintergrundartikel der Albert Schweizer Stiftung.