Seit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen. Protestiere mit uns gegen die geplante Tierquälerei und dagegen, dass für die Genehmigung dieser Anlage gesetzliche Regelungen umgangen und wissenschaftliche Gutachten missachtet werden.
Wir brauchen diese neue Schweinequalmastfabrik in Deutschland nicht, davon haben wir schon mehr als genug! Die intelligenten und begabten Tiere (siehe hier runter scrollen) leiden extrem unter dieser Art von Haltung. Sie können sich nicht ausreichend bewegen und mit glück können sie sich gerade einmal im Käfig umdrehen. Sie können ihre Neugier nicht stillen, haben Langeweile, werden Aggressiv und verletzen sich gegenseitig.
Im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Später mit Isis identifiziert, wurde auch ihre Schlachtung selbst zu sakralen Zwecken tabuisiert. In Indien weist schon der Sanskrit Name aghnya (die Unantastbare) auf eine vergleichbare Tradition. In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. Quelle
In keinem anderen Land der EU werden so viele Schweine gehalten wie in Deutschland. Mit rund 40 Millionen gemästeten Tieren nimmt die Bundesrepublik einen “Spitzenplatz” innerhalb der EU ein. Auch beim Schweinefleischverzehr liegen die Deutschen im EU-Vergleich mit 56 kg pro Kopf im vorderen Bereich.
Schweine sind Gruppentiere. Es gehört zu ihrem natürlichen Verhaltensrepertoire in der Erde nach Nahrung zu wühlen, zu grasen oder ein Schlammbad zu nehmen. Sie sind intelligent, neugierig und äußerst reinlich. Gibt man ihnen die Möglichkeit, wie z. B. bei der Freilandhaltung, trennen sie ihren Liege- und Kotbereich.
Über 90 % der Schweine verbringen ihr kurzes Leben in den Intensivmastställen der konventionellen Landwirtschaft. Eng zusammengepfercht teilen sie sich einen Lebensraum, der tierfeindlicher nicht sein kann. Bis zur Schlachtung leben Mastschweine in unstrukturierten Buchten ohne Einstreu und Beschäftigungsmöglichkeiten. Verhaltensstörungen wie Schwanzbeißen und Kannibalismus sind die Folge eines nicht ausgelebten Erkundungsverhaltens. Das geringe Platzangebot lässt eine Trennung von Liege- und Kotbereich nicht zu. Die Tiere stehen auf glatten, rutschigen Spaltenböden oder liegen über ihren eigenen Exkrementen. Die schlechte Luftqualität führt zu Augenentzündungen und Atemwegserkrankungen.
Zuchtsauen und Sauen mit Ferkeln werden in Kastenständen gehalten. Diese Metallkästen lassen lediglich Liegen und Aufstehen zu. Herumdrehen und Laufen sind nicht möglich. Mit Hochleistungsfutter werden sie innerhalb kürzester Zeit zur Schlachtreife gemästet. Ohne Betäubung werden den jungen Ferkeln die Hoden aus dem Leib geschnitten, die Schwänze gekürzt und die Zähne abgeschliffen. Die einseitige Zucht auf rasches Wachstum und Gewichtszunahme sowie die Bedingungen in den Intensivhaltungssystemen haben zur Folge, dass die Stressanfälligkeit der Schweine besonders groß ist. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Skandalen wegen dem illegalen Einsatz von Antibiotika und Hormonen. Quelle
Gänse werden in den Mastbetrieben einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen was zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen führt. In der drangvollen Enge der Massentierhaltung werden darüber hinaus die schwachen Tiere von den Stärkeren zu Tode getrampelt.
Dabei sind Gänse äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen, sie haben einen ausgeprägten Familiensinn, bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu und sie trauern, wenn dieser stirbt. Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen festgestellt.
Wusstest du schon…
dass Gänse in den Mastbetrieben meist Wachstumshormone bekommen und dass sie einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet werden, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen? Dies führt zu Gelenksentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. Viele gehen auch beim harten Konkurrenzkampf um Futter und Wasser leer aus. Diese sogenannten „Kümmerlinge“ werden von Stärkeren einfach niedergetrampelt und sterben einen langsamen und qualvollen Tod. Da solche Zustände der perfekte Nährboden für Krankheitserreger sind, werden vorbeugend Antibiotika verabreicht.
Zusätzlich werden sowohl Mast- als auch Stopfgänse – ohne Betäubung (!) – gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei werden den Tieren sämtliche weichen Federn vom Leib gerissen. Durch die Akkordarbeit und die entsprechende Rücksichtslosigkeit werden häufig große Hautstücke mit ausgerissen. Die dabei entstandenen Wunden werden oft nur notdürftig mit normalem Nadel und Faden zusammengenäht.
Nach nur 10 Wochen, also noch als Kinder, werden die völlig verschreckten Tiere eingesammelt, brutal in Transportboxen gestopft, kopfüber ins Fliessband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Schon bei dem Gedanken daran bekommt man eine „Gänsehaut“.
Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat sein ganzes Leben dem Verständnis von Tier und Mensch verschrieben. Er entdeckte im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen. Lorenz stellte fest, dass nicht nur Menschen, sondern auch Gänse ein subjektives Erleben haben.
Der heilige Martin, zu dessen „Ehren“ Gänse umgebracht werden, war einst Schutzpatron der Ärmsten der Armen und stünde dieser Tradition ganz gewiss mit großem Unverständnis gegenüber. Er, der gewaltlos dachte und handelte und als „erster christlicher Kriegsdienstverweigerer“ in die Geschichte einging, hätte heute ganz gewiss seinen Mantel erneut über die Ärmsten, die Benachteiligten und Unterdrückten, nämlich die Tiere, geworfen.
Ein Großteil des in umweltschädlicher Monokultur produzierten Getreides aus der „Dritten Welt“ wird hierzulande an die Tiere (auch Gänse) verfüttert. In Zeiten weltweiter Klimakatastrophen sollte uns dies sehr zu denken geben. Quelle (PeTA Deutschland e.V.)
Weihnachten ohne Fleisch
Um Gänse, Enten, Hüher, Schweine und Kühe zu Verschonen, dieses Jahr zu Weihnachten ein Vegetarisch/Veganes Festmal zubereiten
Mehr als 500 Millionen Tiere werden alleine in Deutschland jedes Jahr für den menschlichen Verzehr getötet. Massentierhaltung an Hühnern, Kühen, Schweinen und anderen Tieren ist eine grausame Angelegenheit.
Massentierhaltung:
Mechanisierter Wahnsinn
Das Leben auf “Old MacDonald’s Farm” ist nicht mehr das, was es einmal war. Die grünen Weiden und idyllischen Szenen, die in Kinderbüchern porträtiert werden, sind fensterlosen Metallhallen, Drahtkäfigen und anderen Vorrichtungen, die verwendet werden, um Tiere in der Massentierhaltung auf engstem Raum einzupferchen, gewichen.
Mach dir folgendes klar: Die Massentierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren, und das bei minimaler Platzanforderung. Kühe, Kälber, Schweine, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Kaninchen und andere Tiere werden in kleinen Käfigen oder Ställen gehalten, oft so beengt, daß sie sich nicht einmal umdrehen können. Man beraubt sie jeglicher Bewegungsmöglichkeit, damit ihre ganze Körperenergie in das Fleisch geht, das der Mensch später verzehrt.
Da Beengtheit die wesentlichen Grundlagen für Erkrankungen bietet, werden die Tiere in der Massentierhaltung mit enormen Mengen an Pestiziden und Antibiotika gefüttert und besprüht, die sich dann in ihren Körpern ansammeln und auf die Menschen übergehen, die diese Tiere verspeisen, was wiederum zu ernsthaften Gesundheitsgefährdungen für den Menschen führt.
Vier “Legehennen” werden in einem Drahtkäfig von 40 x 45 cm Bodenfläche gehalten, die Käfige oft in vielen Reihen übereinander gestapelt. Fließbänder bringen Futter und Wasser und transportieren Eier und Exkremente ab. Da die Hennen so extrem beengt sind, hält man sie im Halbdunkeln und schneidet ihnen die Schnabelspitzen (ohne Betäubung) ab, damit sie sich nicht gegenseitig totpicken. Der Maschendraht der Käfige schrabbt ihre Federn ab, scheuert ihnen die Haut auf und verkrüppelt ihnen die Füße. Etwa 4-6 % der deutschen Hennen, die unter diesen Bedingungen gehalten werden, sterben innerhalb von 12 Monaten an Streß oder einer Erkrankung. Im Alter von ein bis zwei Jahren läßt ihre Eierproduktion aufgrund der extremen Ausbeutung ihres Körpers nach und sie werden geschlachtet. (Die natürliche Lebenserwartung einer Henne beträgt 15-20 Jahre). Von den 44 Millionen in Deutschland gehaltenen “Legehennen” werden immer noch etwa 95% in Käfigbatterien gehalten.
Mehr als 40 Millionen “Brathähnchen” werden in Deutschland alljährlich in Ställen aufgezogen. Die Beleuchtung wird dahingehend manipuliert, daß die Vögel möglichst oft Nahrung aufnehmen, dann werden sie nach nur fünf Wochen getötet. Trotz des massiven Einsatzes von Pestiziden und Antibiotika sind nahezu die Hälfte aller Hühner, die in der Europäischen Union verkauft werden, mit krankheitserregenden Bakterien verseucht. Hierzu gehören vor allem Salmonellen und Campylobacter-Arten. Genetische Selektion, die Anwendung findet, um mit der Nachfage Schritt und die Produktionskosten niedrig halten zu können, verursacht extrem schmerzhafte Gelenks- und Knochenerkrankungen, die Bewegungen fast unmöglich machen. PETA’s verdeckte Ermittlungen in Sachen “Suppenhuhn” brachten ans Tageslicht, daß die Tiere an Wasserentzug, Atemwegserkrankungen, bakteriellen Infektionen, verkrüppelten Beinen, Herzinfarkten und anderen schweren Gebrechen litten.
Rinder werden mit einer unnatürlichen Diät aus großvolumigen Körnern und anderen “Füllstoffen” (einschließlich Sägemehl) ernährt, bis sie ca. 500 kg wiegen. Auf den Transportern leiden sie unter Angst, Verletzungen, den extremen Temperaturen, unzureichender Futter- und Wasserzufuhr und mangelnder ärztlicher Versorgung. Die Kälber, die männlichen Nachkommen der Milchkühe, die des Kalbfleisches wegen aufgezogen werden, haben das schlimmste Schicksal: sie werden den Müttern nur wenige Tage nach der Geburt entrissen und dann in kleinen Boxen von knapp 80 cm Breite angekettet. Der Lattenrostboden, auf dem sie stehen müssen, verursacht große Schmerzen in den Beinen und Gelenken. Die Milch der Mutter, die für das Kälbchen gedacht ist, wird ihnen geraubt, damit der Mensch sie trinken kann. Dafür werden die Kälbchen mit einem Milchersatz gefüttert, der mit Hormonen angereichert ist und dem Eisen entzogen wurde, denn Blutarmut macht das Fleisch schön weiß und zart. Allerdings werden die Kälbchen davon sehr schwach. Im Alter von 16 Wochen werden sie dann geschlachtet. Oft sind sie schon zu schwach und verkrüppelt, um noch laufen zu können.
Über neunzig Prozent aller Schweine werden zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben ebenfalls unter beengtesten Verhältnissen gehalten, und 70 Prozent werden sogar permanent so eingepfercht. Säue werden ständig schwanger oder säugend gehalten und in enge Metallställe gesperrt, außerstande, sich umzudrehen. Obwohl Schweine von Natur aus äußerst friedfertige und soziale Tiere sind, werden Sie zu schwänzebeißenden Kannibalen, wenn man sie dermaßen eng hält, und sie entwickeln ein völlig neurotisches Verhalten, wenn man sie isoliert und einpfercht.
Die Massentierhaltung ist eine extrem grausame Methode, Tiere aufzuziehen. Da sie aber profitabel ist, wird es wohl noch lange so weitergehen und sogar noch schlimmer werden. Eine Möglichkeit, den Mißbrauch an Tieren zu stoppen, besteht darin, eine Gesetzgebung zu unterstützen, die Batteriehaltung, Kälberboxen und jedes andere System, in dem Tiere in engsten Verhältnissen gehalten werden, unterbindet. Der beste Weg jedoch, Tiere vor den Grausamkeiten der Massentierhaltung zu bewahren, ist der, kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte mehr zu kaufen und zu essen. (Quelle: Peta Deutschland e.V.)
In den letzten 50 Jahren hat sich der Fleischkonsum Weltweit verfünffacht und der Verbrauch steigt weiter rasant an. 40 Milliarden Tiere werden jedes Jahr für Schnitzel, Hotdogs und Hamburger geschlachtet. Die globale Fleischproduktion bedroht den Planeten. Die Viehzucht verursacht mehr klimaschädliche Treibhausgase als der gesamte verkehr Weltweit. Tierfabriken verseuchen Boden und Grundwasser, die Viehwirtschaft nimmt bereits ein Drittel der gesamten Landoberfläche ein. Riesige Weidenflächen und Monokulturen in den armen Ländern für billiges Fleisch in den Industrienationen (Viehzucht benötigt 67% der landwirtschaftlich genutzten Flächen) Der Großteil der weltweiten Ernteerträge wird an Schlachttiere verfüttert. (51% Getreide-, 90% der Sojaerträge) Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen werden bis zu 16 Kg Getreide und über 15000 L Wasser verbraucht und die Trinkwasserversorgung der Welt wird immer Kritischer… Quelle
«Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.» Albert Einstein