Feb
19
2011
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Eisbären in Gefangenschaft

Freiheit für Eisbären!

©Dieter/Pixelio.de

Der Eisbär bewohnt die nördlichen Polarregionen, er gehört zu den größten an Land lebenden Raubtieren der Erde. Sie sind ausschließlich in der Arktis verbreitet. Eisbären sind sehr gute Schwimmer, jagen jedoch üblicherweise nicht im Wasser nach Beute. Schwimmend können sie mehr als fünf Kilometer in der Stunde zurücklegen. Tauchgänge von zwei Minuten bereiten ihnen keinerlei Schwierigkeit, die Tauchtiefe beträgt aber selten mehr als zwei Meter. An Land wandern Eisbären oft stundenlang über weite Strecken und bringen in der Stunde mehr als sechs Kilometer hinter sich. Kurze Sprints mit 30 Kilometer pro Stunde sind ihnen leicht möglich. Quelle

Wenn also Eisbären so aktiv sind und locker mehrere Kilometer am Tag zurück legen können (noch mehr infos in der Quelle), stellt sich die Frage, wie geht es den Eisbären in Gefangenschaft?

Ein Delfin schwimmt pausenlos im Kreis. Eine Giraffe wirft unentwegt ihren Kopf hin und her. Ein Vogel hüpft andauernd von Ast zu Ast. Ein Elefant webt stundenlang seinen Kopf hin und her. Viele ältere Menschen kennen dieses Fehlverhalten noch unter dem Begriff „Hospitalismus“. Heute bezeichnet man diese sich immer wieder wiederholenden, gleichbleibenden (stereotypen) und artfremden Verhaltensmuster als Verhaltensstörungen. Quelle

Verhaltensstörungen bei Eisbären: Die am häufigsten zu beobachtenden stereotypen Verhaltensstörungen bei Eisbären sind das Hin- und Herlaufen, das Auf- und Abschwingen und das Drehen des Kopfes.Verhaltensstörungen bedeutet Leiden. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere, die diese ausgeprägten Verhaltensstörungen aufweisen, auch darunter erheblich leiden. Und Eisbären sind eine der Tierarten, die in Gefangenschaft am häufigsten und dauerhaft Verhaltensstörungen zeigen. Sie leiden also dauerhaft unter der Gefangenschaft.

Im Jahr 2008 hat PeTA alle deutschen Eisbärenhaltungen besucht und nach den drei häufigsten Verhaltensstörungen bei Eisbären Ausschau gehalten. Das Ergebnis der 1-2-tägigen Besuche pro Zoo war erschreckend: Von 34 Eisbären zeigen bei PeTAs Recherchen 24 Individuen eine dieser drei Formen von Stereotypen. Quelle

Mehr Infos findest du unter:

Freiheit-für-Eisbären.de

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Feb
12
2011
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Haustiere als Wegwerfprodukte

©Rolf Handke/Pixelio.de

In Deutschland gibt es weit über 4000 sogenannte Zoogeschäfte in denen Kleintiere wie Mäuse, Hamster und Meerschweinchen verkauft werden, das wohl beliebteste Haustier ist das Meerschweinchen. Die Taz berichtet davon dass in jedem zweiten Zoogeschäft die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. “Wenn acht Meerschweinchen in einem Gehege leben, das gerade einmal so groß wie die Seite einer Tageszeitung ist, kann nicht von artgerechter Haltung gesprochen werden.” Kann man denn bei den anderen Tierchen von artgerechter Haltung sprechen? Immerhin sind sie in Käfige eingesperrt.

Christine Esch, Tierärztin und Kampagnenleiterin bei der Tierrechtsorganisation PeTA, kennt die Problematik: “Die Tiere stammen in der Regel aus Massenzuchten und werden zu jung in den Handel gegeben, was sie für Krankheiten anfällig macht. Ist das Immunsystem der Meerschweinchen erst geschwächt, ist das die beste Voraussetzung für Infektionskrankheiten und Parasiten.” Ein Behandlung durch den Tierarzt kostet Geld, was sich bei einem Verkaufswert zwischen 15 und 25 Euro oft nicht rentiert.

Meerschweinchen sind sehr anfällig für Krankheiten woran nicht zuletzt die extreme Überzüchtung schuld ist, was schmerzhafte Tumore und Zahnfehlstellungen zur Folge haben. Auch ist Inzucht oft mit im Spiel da sie meist in Gruppen -in Zoofachgeschäften oder Baumärkten – bis zum Verkauf gehalten werden. Es ist schon traurig das wir selbst im 21 Jahrhundert immer noch mit Lebewesen handeln und ihnen dadurch unvorstellbares Leid zufügen.

Ein Tier im Käfig ist nicht artgerecht gehalten!

©MadeleineOmlin/Pixelio.de

“Tiere sind in der heutigen Gesellschaft Wegwerfprodukte”, berichtete Magdalena Scherk (Kampagnenleiterin bei PeTA) für die Taz.

“Meerschweinchen und andere Kleintiere, die nicht verkauft werden können, enden oft als Frostfutter für Reptilien.” Bei einer Zoohandels-Recherche kaufte PETA bei einem Online-Anbieter für Frostfutter gefrorene Meerschweinchen und ließ sie von einem Tierarzt untersuchen. Auf Röntgenbildern entdeckte er mehrere Frakturen sowie Risse auf dem Schädel und im Genickbereich, die durch mechanische Einwirkungen entstanden sein müssen.

Sogar an den Todesspritzen wird gespart, weil die Kosten dafür höher als die Einnahmen sind, die der Verkauf der getöteten Tiere einbringt… Quelle

Feb
07
2011
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Die Unantastbare

©Olivier French (Paris, France)

Im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Später mit Isis identifiziert, wurde auch ihre Schlachtung selbst zu sakralen Zwecken tabuisiert. In Indien weist schon der Sanskrit Name aghnya (die Unantastbare) auf eine vergleichbare Tradition. In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. Quelle

milchkuehe-nl.jpg

Jan
19
2011
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Unser Verhältnis zu anderen Tieren

©FotoGraf-Zahl/Flickr.com

Das Problem ist nicht, dass wir die Tiere vermenschlichen, sondern das Problem ist, dass wir die Tiere versachlichen, und uns nicht mehr dessen bewusst sind dass es sich um leidensfähige Lebewesen handelt.” Eine sehr wichtige Erkenntnis. Allerdings kommt es leider nicht bei allen an, so werden immer noch jährlich viele Tausend Katzen, Hunde und Mäuse für Versuche gequält und getötet. Wir Deutsche essen jährlich viel zu viel Fleisch, die Anzahl der jährlich geschlachteten Tiere reicht bereits über die 10 Milliarden Grenze. “Unser Verhältnis zu anderen Tieren” zeigt wie schnell unsere tierischen Freunde im Alltag versachlicht werden.

Written by Peace in: Tiere |
Jan
11
2011
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Weltweites Bienensterben

©Segovax/Pixelio.de

Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Doch ein weltweites Verbot einer bestimmten Gruppe von Pestiziden könnte die Bienen vor dem Aussterben retten.

Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Ein weltweiter Aufruf für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide in den USA und der EU, wo eine grosse Debatte läuft, würde jetzt grosse Auswirkungen auf den Rest der Welt haben.

Lasst uns nun eine weltweite Proteststurm entfachen, damit diese Killer-Chemikalien in den USA und der EU verboten werden.Unterzeichne diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung — leite diesen Aufruf an alle weiter!

Wir rufen sie dazu auf, die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide zu verbieten, solange deren Sicherheit nicht durch unabhängige, wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen ist. Das katastrophale Bienensterben könnte unsere gesamte Nahrungskette in Gefahr bringen. Wenn sie nun umgehend die nötigen Vorkehrungen treffen, können die Bienen vor dem Aussterben bewahrt werden.

Written by Peace in: Natur,Tiere |

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