Jul
01
2011
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Egal wo hin wir gehen, wir können kaum entkommen.

Ich bin im Internet vor kurzem auf etwas interessantes gestoßen. Etwas das jeder bei sich nachprüfen kann wenn er möchte. Es geht darum, was wir Tag für Tag benutzen und Unterstützen ohne Hintergrund wissen. Ohne zu wissen was und wen wir da eigentlich unterstützen und ob es gut oder schlecht ist. Und ob wir nicht doch ein klein wenig fehlgeleitet werden durch das tägliche einprügeln in unser Leben durch die Werbung “die genau weiss was wir wollen und was gut für uns ist”. ;)

Ich wachte heute auf, ging duschen und seifte meinen Körper mit Duschgel des Beiersdorf Konzern ein. Ich wusch meine Haare mit einem Shampoo des L’Oreal Konzern. Danach trocknete ich die Haare mit einem Föhn des Braun Konzern. Ich rasierte mich mit einem Apparat des Gillette Konzern. Ich putze meine Zähne mit der Zahnpasta des Colgate Konzern. Dann ging ich in die Küche und ass Cerealien des Kellogg’s Konzern, löffelte einen Joghurt des Danone Konzern. Dann stieg ich in mein Auto des Ford Konzern, den ich beim GE Konzern geleast habe. Auf dem Weg ins Büro holte ich mir einen Kaffee des Starbucks Konzern. Dort angekommen arbeitete ich für den Mikroschrott Konzern. In der kurzen Mittagspause ging ich in ein Fastfood-Restaurant und ass einen Hamburger mit Salat des McDonald Konzern, trank eine Cola des CocaCola Konzern. Dann rauchte ich draussen eine Zigarette des Phillip Morris Konzern und ging zurück ins Büro um weiter für den reichsten Mann der Welt zu arbeiten, was ich sehr gerne tue, weil es mein einziger Lebensinhalt ist.

Zum Feierabend ging ich an den Bancomat des UBS Konzern, um einen Teil meines kärglichen Lohn zu holen. Dann kaufte ich eine DVD des Warner Brother Konzern im Media Markt des Metro Konzern. Dann ging ich in den Supermarkt des Coop Konzern und holte mir Lebensmittel der Konzerne Nestlé, Unilever und Kraft Foods. Dann fuhr ich mit dem Auto des Ford Konzern nach Hause und unterwegs tankte ich Benzin des Shell Konzern. Ich kam in meiner Wohnung an, für die ich dem UBS Konzern Hypothekenzinsen zahle, an den Energiekonzern Axpo die Stromrechnung und an den Allianz Konzern die Versicherungen. Dann kochte ich mir was zu essen aus den Fertigprodukten der Lebensmittelkonzerne, die aus genmanipulierten Pflanzen des Monsanto Konzern bestehen, mit etwas Ketchup aufgepeppt des Heinz Konzern. Ich setze mich vor den Fernseher aufs Sofa des Ikea Konzern mit einem Bier des Budweiser Konzern und guckte mir die Nachrichten auf RTL des Bertelsmann Konzern an, der Reden von Politikern zeigte, die alle von Konzernlobbyisten geschmiert werden und ihre Befehle ausführen, sah Berichte über Kriege die für multinationale Konzerne geführt werden. Danach zog ich mir einen Film der 20th Century Fox rein, die dem Rupert Murdoch Medienkonzern gehört, der vollgespickt ist mit Schleichwerbung der Konzerne. Zwischendurch musste ich mir noch mehr Werbespots der verschiedenen Konzerne anschauen, die mir erzählen welche Produkte ich unbedingt kaufen muss damit ich glücklich bin.

Als ich ins Bett ging nahm ich eine Schlaftablette des Novartis Konzern und dachte über die nächsten Ferien nach, die ich sicher wieder beim TUI Konzern buchen werde der mich mit dem Flugzeug des Lufthansa Konzern in einer Maschine des Boeing Konzern in eine Hotelanlage des Hilton Konzern bringen wird. Dann schlief ich zufrieden ein und freute mich auf den nächsten Tag, um das beschriebene zu wiederholen.

Nur böse Zungen würden behaupten, ich bin nur ein Sklave der Konzerne und wir alle leben in einer Konzerndiktatur.

Das Problem mit dem Hamsterrad ist, egal wie schnell du strampelst und dir die Pfötchen blutig rennst, du bleibst immer nur ein kleiner Hamster der nicht vom Fleck kommt.

Ich kann die Quelle leider nicht 100% zuordnen. Ich würde mich also freuen wenn einer von euch weiss woher diese Stammt und mir das dann mitteilt. Gefunden habe ich den Text von einer Seite die die Quelle ebenfalls nicht zuordnen kann :P Aber dennoch hoffe ich das dieser kleine Denkanstoß dem ein oder anderen hilft vielleicht mal selbst zu entscheiden was gut für einen ist .

Written by Peace in: Konzerne,Menschen | Tags:
Jun
29
2011
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Der schwierigste Weg ist der,

den man mit geschlossenen Augen geht . . .

Wie definiert man einen Auftragsmord? ——– Wikipedia sagt:

Ein Auftragsmord ist der Mord eines Menschen, ausgeführt von mindestens einer Person, einem Auftragsmörder, die von einer oder mehreren Personen oder Organisationen oder einem Staat beauftragt und dafür bezahlt oder in anderer Form entlohnt wird.

© Sipa Press, Paris/Yves Guy Berge

So viel zum Auftragsmord. Nehmen wir also mal an, wir entlohne eine oder mehrere Personen oder eine Organisation bzw. Konzern, in dem wir ihnen Geld zukommen lassen – was wir jeden Tag machen – in Form von Dingen die wir Tag täglich einkaufen. Was zu Folge hat dass der Tod von Menschen, Tieren und oder Natur in Kauf genommen wird. Wir geben also Konzernen Geld damit wir etwas erwerben, wodurch irgendjemand stirbt. Dann ist das keine Beihilfe zum Mord, sondern ganz klar Auftragsmord. Oder wie würdest du esbeschreiben?

So, nun haben wir Konzern “XY”. Dieser Konzern der einen Großteil aller Wasserquellen besitzt pumpt in den so genannten Entwicklungsländern die Quellen leer. Was bedeutet, dass viele arme Menschen die dort Leben kein Wasser – eine der lebenswichtigsten Grundlagen zum Überleben – mehr haben und somit verdursten. Heisst also, wir kaufen die Brause des Konzerns “XY” die wir eigentlich gar nicht zum Überleben brauchen, da Wasser aus unseren Hähnen fließt und ohnehin viel billiger ist. Wir bezahlen und beauftragen diesen Konzern dafür, dass er diesen Menschen die Lebensgrundlage “Wasser” nimmt.

Ich war selbst erschrocken als wir (ich und ein paar Freunde) gestern zusammen Saßen und uns darüber unterhalten haben und zum Schluss gekommen sind, dass ich, du und ja ich würde fast behaupten wir alle irgendwie Auftragsmörder sind. Es gibt aber eine wundervolle Alternative zum Modernen Morden durch Konzerne. Indem wir einfach solche „Bösen Buben“ nicht länger beauftragen und ihre Methoden nicht mehr unterstützen. Stattdessen sollten wir lieber Konzerne mit ethischen Einstellung zu Mensch, Tier und Natur beauftragen unsere „Güter“ herzustellen.

Zum Beispiel Konzern “YX“ der seine Arbeiter fair Bezahlt also ein fairer Konzern mit fairen Produkten. Dieser Konzern sorgt für eine stabile Lebensgrundalge der Arbeiter, indem er sie Angemessen entlohnt. So kann der Arbeiter seine Familie ernähren und auch den Atzt bezahlen. Der Konzern „YX verwendet lieber Nachhaltiges oder gar Recyceltes Papier um z.B. seine Produkte zu verpacken. Etc.

Mit dieser Alternative beauftragen wir Menschen die unsere Erde und die Wesen die auf ihr leben erhalten wollen und Achten.

© iStockphoto.com/EricHood

Written by Peace in: Konzerne,Menschen | Tags:
Mai
23
2011
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FDP gegen die Einführung des Veggietags

Da hat der Herr Rößler wohl was falsch verstanden:

In der »Antrittsrede zum neuen Parteichef der FDP hat Philipp Rößler allen ernstes behauptet, dass der freiwillige “Veggie Day” als ein Pflichtprogramm von Rot/Grün umgesetzt wurde. So lies er verlauten, dass er gegen die Einführung eines solchen Tages wäre, da es die Freiheit beschneiden würde. Damit liegt er natürlich falsch und ich frage mich auch wie er überhaupt darauf kommt, dass man an diesem einen freiwilligen Tag in der Woche kein Fleisch verkaufen darf. Hätte er sich da mal lieber anständig informiert ;) . Naja was soll man sagen, FDP halt… Jedenfalls kann, wer will, dem Herrn Rößler unter folgendem Link eine E-Mail senden. Klick

Logo: Donnerstag Veggietag

Warum Donnerstag Veggietag? Donnerstag Veggietag ist eine Aktion, die zu einem fleischfreien Wochentag in Deutschland aufrufen möchte. Mit einem Tag ohne Fleisch und Fisch leistet jeder einen Beitrag für seine persönliche Gesundheit und die anderer, sowie zum Schutz von Umwelt und Tieren.

Donnerstag Veggietag – für die Gesundheit. In Deutschland werden zu wenig Obst und Gemüse und stattdessen zu viele tierische Produkte gegessen. Die hohe Zufuhr an tierischen Fetten trägt zu vielen chronischen Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs bei. Eine vegetarische Kost dagegen ist reich an Obst und Gemüse und deshalb nicht nur gesünder, sondern auch lecker und abwechslungsreich.

Donnerstag Veggietag – für die Umwelt. Die Erzeugung tierischer Lebensmittel bringt negative Konsequenzen für die Umwelt mit sich. 18% der weltweiten Treibhausgase sind auf die Produktion von Fleisch, Fisch und Milch zurückzuführen – mehr als alle Transport- und Verkehrsabgase zusammen.

Donnerstag Veggietag – für die Tiere. Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner; hinzu kommen unzählige weitere Fische, Kaninchen, Puten oder Gänse. Jeder Tag ohne Fleischverzehr hilft, Tierleben zu retten.

Donnerstag Veggietag – für andere Menschen. Die Herstellung von Fleisch ist ineffizient und verschwendet Ressourcen. Ein Großteil der weltweiten Getreide- und Sojaproduktion wird als Tierfutter verwendet, während gleichzeitig etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt an Hunger leiden.Quelle

Umsetzung von “Donnerstag = Veggietag” als PDF

©Vegetarierbund Deutschland

 

Written by Peace in: Menschen,Politisches |
Mai
07
2011
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Korregierende Vergewaltigung?

©Sabine Koriath/Pixelio.de

SÜDAFRIKA: Thembi (Name geändert) wurde in der Nähre ihres Hauses aus ihrem Taxi gezerrt, geschlagen und vergewaltigt, von einem Mann, der sie angeblich von ihrer Homosexualität “heilen” wollte.

Gedankensprung: Vor kurzem wollte das ugandische Parlament die Todesstrafe für Homosexualität durchsetzten. Dieser Fall wurde aber zum Glück zu den Akten gelegt. Mehr darüber findest du hier…

Hier ein ausführlicher Bericht über Homophobie. Gedankensprung ende.

Thembi ist eine von vielen — dieses abscheuliche Verbrechen wiederholt sich ständig in Südafrika, wo lesbische Frauen in ständiger Angst vor einem Übergriff leben. Bislang wurde allerdings niemand aufgrund “korrigierender Vergewaltigung” verurteilt. Doch von einem kleinen Kapstädter Frauenhaus aus riskieren eine Handvoll mutiger Aktivistinnen ihr Leben, um dieser schrecklichen Praxis ein Ende zu bereiten. Die wirksame Kampagne zwang die Regierung zu einem Gespräch.Quelle

Hier geht’s zum Protest.

Written by Peace in: Menschen,Proteste & Petitionen |
Dez
11
2010
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Homophobie

http://www.homophobie.at/liebeverdientrespekt/header.gif

http://www.homophobie.at/image/pointer.gifEs handelt sich bei Homophobie also um eine irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Daraus entstehende Vorurteile und Zerrbilder, bis hin zu Ekel und Hassgefühlen rufen wiederum Ängste und infolgedessen antihomosexuelle Aggression und Gewalt hervor.

Homophobie ist jedoch keine phobische Störung im klinisch-psychologischen oder medizinischen Sinne, sondern – aus tiefenpsychologischer Sicht – eine meist unbewusste Angst vor der Infragestellung der eigenen Identität. Diese Angst hat hintergründig mit den Lebensrealität von Lesben, Schwulen, Bisexuellen nichts zu tun, sondern verweist auf die Unsicherheiten der AgressorInnen selbst. In Bezug auf gleichgeschlechtlich Empfindende handelt es sich um eine Angst im Umgang mit der eigenen heterosexuellen Identität; d.h. der Angst vor den eigenen homoerotischen Anteilen, der Angst vor der Tatsache, dass Lesben die männerdominierte Gesellschaftsstruktur und Schwule patriarchale Männerbilder in Frage stellen, der Angst, dass Lesben eine selbstbestimmte weibliche Sexualität einfordern und Schwule der Sexualität an sich einen Sinn geben (im Sinne von Sexualität als Genuss und nicht nur in Bezug auf die Fortpflanzung), der irrationalen Angst, dass Lesben und Schwule die traditionelle Ehe ins Wanken bringen… Homophobie wird in den Sozialwissenschaften zusammen mit Phänomenen wie…

…Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Sexismus unter den Begriff der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit gefasst

http://www.homophobie.at/image/pointer.gifWas ist Heterosexismus? Die sich in Bürgerrechtsbewegungen organisierenden Lesben und Schwulen haben den Begriff Homophobie jedoch bald mit dem Begriff „Heterosexismus“ ergänzt, um damit – in Parallele zu Begriffen wir Rassismus und Sexismus – auf eine ausgrenzende soziale und kulturelle Ideologie und auf die institutionelle Unterdrückung nicht-heterosexueller Menschen und ihrer Lebensweisen hinzuweisen.

Unter Heterosexismus verstehen wir ein gesellschaftlich institutionalisiertes Denk- und Verhaltenssystem, welches Heterosexualität anderen Formen sexueller Orientierung als überlegen klassifiziert und jede nicht-heterosexuelle Form von Identität und Verhalten ablehnt und stigmatisiert. In unserer Kultur stellt Heterosexismus eine meist unreflektierte, omnipräsente Art gesellschaftlicher Umgangsform dar, in der von frühester Kindheit an alle Menschen aufwachsen und der sich kaum jemand entziehen kann. Dieser Heterosexismus zeigt sich in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen: in Familie, Kindergarten, Schule, Kirchen, Religionen, Universitäten und Ausbildungsstätten, am Arbeitsplatz, in den Medien, in Werbebotschaften, oder auch in der Wissenschaft und wird in den allermeisten Fällen nicht hinterfragt. So erfahren sich lesbisch, schwul oder bisexuell entwickelnde Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene kaum etwas über Alternativen zum allgegenwärtigen heteronormierten Lebensentwurf.

Heterosexismus ist ein Thema, welches sich für gleichgeschlechtlich Empfindende tagtäglich stellt, so müssen sie sich z.B. ständig damit auseinandersetzen, dass sie den heteronormierten Rollenerwartungen nicht entsprechen. Vor einem Coming-out bedeutet dies eine stetige Aushöhlung der eigenen Identität. Zwangsläufig werden von Lesben, Schwulen und Bisexuellen heterosexistische Wertvorstellungen verinnerlicht, was sich bei Ihnen natürlich besonders selbstdestruktiv auswirkt, da es ihrem psychischen Erleben schlicht widerspricht. Ein typisches Beispiel für heterosexistische Denkweisen ist die durch nichts zu begründende Annahme, dass zwei Frauen miteinander keine befriedigende Sexualität leben können, da ihnen „das männliche Geschlechtsteil fehle“. Dies ist nicht nur eine massive Abwertung lesbischer Sexualität, sondern auch eine Einengung des Sexualitätsbegriffs nach dem Motto: „befriedigende Sexualität ist nur durch Penis-Penetration möglich“.

Laut derzeitigen humanwissenschaftlichen Erkenntnissen ist Sexualität weit mehr als bloß Genitalität. Sie zeigt sich unter vielen verschiedenen Ausdrucksformen: der Wunsch, in den Armen gehalten zu werden; jemanden küssen; liebkost werden; einander begehren; lustvoll genießen; Kinder zeugen und in die Welt setzen; sich gegenseitig Zuneigung und Anerkennung schenken; sich aneinander und am Leben freuen; sich mit Kraft und Eifer für etwas einsetzen, etc.

Die sozialen Auswirkungen des Heterosexismus zeigen sich in verschiedenen Formen antihomosexueller Gewalt: z.B. in Form von manifester physischer und juristischer, vor allem aber psychischer Gewalt. Gleichgeschlechtlich Empfindende tragen ein hohes Risiko, Opfer von Diskriminierung und Gewalt zu werden. Die verschiedenen Formen heterosexistischer Gewalt müssen als gestörte Verhaltensweisen bezeichnet werden, die gleichgeschlechtlich, bisexuell und transident empfindende Menschen in der Entfaltung und Entwicklung ihres persönlichen Lebensentwurfes massiv beeinträchtigen. Psychische und psychosomatische Störungen sind nicht selten die Folge.

http://www.homophobie.at/image/pointer.gifUnd was ist Heteronormativität? Heteronormativität beschreibt ein streng dichotomes Geschlechtersystem, in welchem lediglich zwei Geschlechter als zwei Gruppen, die sich gegenseitig ausschließen, akzeptiert sind. Das jeweilige Geschlecht wird mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung gleichgesetzt.

Heteronormativität als ausschließliches Denk- und Verhaltenssystem zwängt die Geschlechter in starre Korsetts, verhindert die innerpsychische Entwicklung (z.B. Intersexualität, Transsexualität), die Entfaltung der individuellen Gesamtpersönlichkeit und die Wahrnehmung der unterschiedlichen Entwicklungsvarianten und Ausdrucksformen der einen menschlichen Sexualität – nach dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf!“

Ein Beispiel: Alle namhaften Langzeitstudien zeigen auf, dass sich Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften genauso entwickeln und entfalten wie vergleichbare Kinder aus heterosexuellen Partnerschaften. In Bezug auf Empathie gegenüber anderen Menschen und Gleichberechtigung in der Partnerschaft lassen sie sogar eine größere Sensibilität erkennen. Lesbische Mütter und schwule Väter sind also in gleicher Weise befähigt, Kinder zu erziehen, wie heterosexuelle Eltern. QUELLE

http://www.homophobie.at/liebeverdientrespekt/Daten/COURAGE%20Poster%20-%20Mann%20Mann%20300%20RGB.jpg

Written by Peace in: Menschen | Tags:

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