Wissen und vom Gewissen gebissen…
Jeder von uns hat Erfahrungen oder zumindest Vorstellungen in bezug auf bestimmte unangenehme Lebenssituationen.
Zum Beispiel:
- Gefangenschaft: Wir können uns ganz gut vorstellen, wie es ist, für sagen wir einen Monat oder ein Jahr eingesperrt zu sein – ohne Möglichkeit, unser Gefängnis zu verlassen, vielleicht sogar mit Blick auf die unerreichbare Freiheit draussen.
- Einsamkeit: Wir alle wissen, was es heisst, für einige Zeit von unseren Lieben getrennt zu sein, von unserem Partner, von unseren Kindern, oder am schmerzlichsten wohl: als Kinder von unseren Eltern.
- Frustration: Wir kennen das höchst unangenehme Gefühl, das sich einstellt wenn starke Bedürfnisse über längere Zeit unbefriedigt bleiben. Etwa der Wunsch nach Liebe und Zärtlichkeit. Wir können uns wenigstens vorstellen, wie schlimm das Gegenteil ist, vergewaltigt zu werden. Die Qualen, die länger andauernder Hunger oder Durst bedeuten, kennen wir vielleicht nicht unbedingt aus eigener Erfahrung, aber die Folgen des Gegenteils: essen zu müssen, wenn wir schön längst satt sind, können wir uns sehr wohl vorstellen.
- Langeweile: Wir alle haben Erinnerungen an Zeiten, in denen wir uns “zu Tode” gelangweilt haben – zum Beispiel in unserer Kindheit gegen Ende der Ferien.
- Schrecken: Dank Alpträumen und Horrorfilmen können wir uns ein Begriff davon machen, wie es ist, von jemandem verfolgt zu werden, von dem wir genau wissen, dass er uns töten will.
- Schmerzen: Zahnarztbesuche haben viele von uns um die Erfahrung kurzer, aber heftiger Schmerzen reicher gemacht.








