Who cares?


Eine Pflanze atmet Sauerstoff (O²) ein und Kohlenstoffdioxid (CO²) aus.
Fälschlicherweise gehen die meisten davon aus, dass Pflanzen CO² ein atmen aber das ist falsch. Lediglich für die Photosynthese wird CO² benötigt, bei diesem Prozess wird Sauerstoff als Abfallprodukt ausgeschieden.
Nur und ausschließlich der Grüne Teil einer Pflanze ist der Photosynthese bemächtigt. Die glatte Oberseit des Blattes nimmt die Sonnenstrahlen auf, der untere Teil ist für den Gasaustausch verantwortlich.
Pflanzen sind Kraftpakete die Wurzel einer jeden Pflanze saugt Wasser mit 7 – 15 Bar auf. Das soll ihr mal einer nach machen.
Sie nehmen Wasser zwar hauptsächlich über die Wurzeln auf können aber auch z.B. Tau über ihr Blattwerk aufnehmen.
Die wichtigsten Nährstoffe einer Pflanze sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Zum Überleben braucht sie aber noch 3 weitere und zwar Magnesium, Schwefel und Calcium. Pflanzen können Nährstoffe nur in Ionenform (Aionen & Kationen) aufnehmen.
Was passiert nun also wenn ich Pflanzen als Monokultur anbaue? Monokultur bedeutet, jedes Jahr dieselbe Pflanze auf demselben Feld. Wie bei “Wissen Teilen” schon erwähnt, benötigt die Pflanze 6 Hauptnähstoffe um zu überleben. Das ist nicht alles sie nehmen auch Spurenelemente – Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Bor, Molybdän und Chlor- auf. Die eine von dem einen mehr die andere von dem anderen mehr. Wenn ich also z.B. nur eine Pflanzenart auf dem Feld habe über Jahre, laugen diese langsam den Boden aus… vorbeugen kann man dem nur mithilfe von Kunstdünger.
Durch den Kunstdünger wiederrum wachsen die Pflanzen schneller als gewöhnlich/natürlich. Weshalb sie anfälliger für Krankheiten und Pilzbefälle werden. Um einen Ernteausfall entgegen zu wirken wird nun zum Kunstdünger auch noch Gespritzt. Dadurch wird ein Großteil der Flora und Fauna zerstört. Die Flora und Fauna ist dafür zuständig organische Substanz (Humus) zu zersetzen und in Mineralstoffe umzuwandeln. Da dies nun nur noch langsam von statten geht, wird nun immer weiter mit Kunstdünger gedüngt.
Das hat zu folge das der Boden übersäuert und kann gar bis zur kompletten Unfruchtbarkeit führen. Natürlich wird nichtmehr so viel gedüngt und gespritzt wie vor 20 Jahren, dennoch wird es getan. Einige der Folgen sind heute noch Spürbar, so haben z.B. manche Brunnen einen zu hohen Nitrat Gehalt so das s das Wasser für uns nichtmehr trinkbar ist.
Totalherbizide beispielsweise werden von der Pflanze aufgenommen und im ganzen Organismus verteilt (Wie im Name schon steckt tötet es fast alles was ungewollt auf dem Feld wächst). Es gibt aber auch Kontaktmittel, diese wirken nur dort wo sie die Pflanze berührt haben und sind abwaschbar. Aber weissman im Supermarkt welche Pflanze mit was gespritzt wurde? Nein zumal vieles aus dem Ausland importiert wird, da wir Mais als Monokultur anbauen um Biogasanlagen zu speisen, aber das ist eine andere Geschichte.
Angenommen etwas ist giftig für die Umwelt, die Fauna und Flora, dann ist es das für uns mit Sicherheit auch. Die Richtlinien behaupten zwar etwas anderes aber ich traue diesen nicht…
Wenn ich z.B. Spritzmittel “Totalherbizid” trinken würde, würde es meinen Magen zersetzen und mich innerlich auflösen. Was passiert nun also wenn ich über Jahrzehnte immer wieder Spritzmittel und Kunstdünger durch behandelte Pflanzen zu mir nehme? Die Folgen können sein: Störung der Zellteilung, Entstehung von Krebs, Veränderung des Erbguts, Beeinträchtigung des Immunsystem und Allergien.
Durch das Spritzen und den Kunstdünger wird auch der beste Freund einer jeden Pflanze vertrieben bzw. ausgelöscht, der zur Fauna gehörende Regenwurm (Lumbricus Terrestris).
Ich bin gerne Demetergärtner und es ist traurig mich dafür rechtfertigen zu müssen
Gemüsegärtner unter sich
Konventionell: “Demeter ist schon ganz schön übertrieben, *lacht* bei Vollmond spritzen, ihr habt doch nen Vogel.”
Demeter: “lol? Hast du dein Kopf zu tief in den Spritzmittelkanister gesteckt? Wie kommst du überhaupt auf sowas beklopptes?!”
Konventionell: “Hab ich mal gehört du Gemüseschmuser”
Demeter: “Gemüseschmusen ist jedenfalls besser als es zu vergiften!”
Bioland: “Ich würde eher mit nem Kuhschädel überm Kopf bei Vollmond ums Gemüse tanzen bevor ich irgendwelche Chemikalien auf mein essen Spritze!”
Konventionell: “Ihr seid ja nur neidisch, weil auf euren Kanistern kein so stylischer Totenkopf ist!”
Demeter & Bioland: *ROFL*
Unser essen ist vergiftet!
Man kann vergebens versuchen sich gesund zu ernähren, solange Lebensmittel chemisch behandelt werden (in Form von Spritzmittel und Kunstdünger), solange ist das behandelte Essen vergiftet und nicht länger Gesund!
Weltweit werden Pestizidwirkstoffe in rund 5.000 unterschiedlichen Spritzmitteln verwendet. Diese große Vielfalt von Schadstoffen kann, je nach Wirkungsweise, jede unserer elementaren Körperfunktionen gefährden. Wechselwirkungen der Gifte untereinander und deren Abbauprodukte sind bislang kaum untersucht und stellen ein weiteres Risiko dar. Viele Toxikologen halten daher die existierenden Grenzwerte für nicht ausreichend. Doch selbst diese Limits werden heute in vielen Lebensmitteln überschritten. Pestizide sind eine der häufigsten Ursachen für akute und schleichende Vergiftungen.
Besonders gefährlich für Verbraucher sind die langsamen und zeitversetzten Wirkungen von Pestiziden: Sie können die Zellteilung stören, das Entstehen von Krebs begünstigen, das Erbgut verändern, das Immunsystem beeinträchtigen, Allergien auslösen. Die Mediziner auf dem Internationalen Krebskongress 1999 in Lugano (Schweiz) erklärten, dass Pestizide die Bildung von bestimmten Krebsarten fördern.
Ein weiteres Problem entsteht aus hormonell wirksamen und schwer abbaubaren Chemikalien (Dauergifte), die mittlerweile überall in der Umwelt zu finden sind. DieEUlistet über 50 Wirkstoffe auf, die hochwahrscheinlich oder erwiesenermaßen das menschliche Hormonsystem beeinflussen. Unbestritten ist, dass nicht nur die Qualität menschlicher Spermien, sondern auch ihre Menge drastisch abgenommen hat.
Für mehrere Tierarten ist der Zusammenhang zwischen Pestizidbelastung und Fortpflanzungsstörungen belegt; ebenso die Wirkung zahlreicher Pestizide auf das Hormonsystem von Säugetieren. Quelle
Ein nettes kleines Video für das es sich lohnt 4 Minuten und 39 Sekunden zu investieren.
Jeder von uns hat Erfahrungen oder zumindest Vorstellungen in bezug auf bestimmte unangenehme Lebenssituationen.

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