8 Stunden
Tiertransporte
Zurzeit ist es in der EU erlaubt Tiere über mehrere Tage zu transportieren, was die Tiere dabei durchmachen wird außer Acht gelassen. Die betroffenen Tiere haben so wenig Platz in den Transportern das sie es oft nicht bis zum Wassertrog (wenn es denn ausnahmsweise mal einen gibt) schaffen und dehydrieren. Jährlich sterben alleine in Deutschland 35 Millionen Schweine wären des Transports. Die Aktion 8houers fordert nun von der EU die Transporte auf 8 Stunden zu reduzieren umso dem Leiden der Tiere entgegen zu wirken. Gar keine oder noch kürzere Tiertransporte wären natürlich noch viel besser, aber insbesondere in der Europapolitik bleibt uns leider nur der Weg der kleinen Schritte.


Die Gründe, warum Lebendtransporte stark zugenommen haben, sind:
EU-Agrarsubventionen Die Agrarsubventionen führen zu einer Überproduktion von Tieren, die dann in Länder mit größerer Nachfrage transportiert werden.
Importzölle Durch den Erlass von Importzöllen wird die Einfuhr von Kälbern in die EU gefördert.
Spezialisierung So wie allgemein in der Wirtschaft Arbeitsplätze oft in sog. Billiglohnländer verlegt werden, so werden in der Agrarwirtschaft die Tierzucht und -haltung häufig in die Regionen Europas verlagert, in denen Futter- und Lohnkosten gering und die Tierschutzstandards niedrig sind.
Zentralisierung Immer mehr Großschlachthöfe entstehen, gegen die kleinere Betriebe in den jeweiligen Regionen nicht konkurrieren können und geschlossen werden. Dadurch verlängern sich die Transportstrecken.Quelle
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