Aug
14
2011
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Masthüher

Masthühner werden meist in fensterlosen, klimatisierten Hallen in Gruppen von 10.000 und mehr Tieren gehalten. Üblich ist die sogenannte Kurzmast (Intensivmast, »Turbomast«), bei der die Tiere ihr Schlachtgewicht von 1,4 bis 1,6 kg bereits im Alter von 30 bis 35 Tagen erreichen. Durch die Überzüchtung der Tiere sind Gewichtszunahmen von 60 Gramm und mehr pro Tag die Regel. Was das bedeutet, wird klar, wenn man es auf den Menschen überträgt: Ein Masthuhn kann pro Tag etwa 6,5% Körpergewicht zunehmen. Für ein Kind, das 30 kg wiegt, würde das eine tägliche Gewichtszunahme von 2 kg bedeuten. Kein Wunder also, dass die Hühner oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Den Hühnern wird außerdem kaum Platz zugestanden: Bis zu 26 Tiere müssen sich einen Quadratmeter teilen. Das entspricht einem DIN-A5-Blatt plus einem Bierdeckel pro Huhn.

Abgesehen davon sind Hühner neugierige, interessante Tiere, von denen man annimmt, dass sie genauso intelligent sind wie Säugetiere, z.B. Hunde, Katzen und sogar Primaten. In ihrer natürlichen Umgebung, also nicht in der Intensivhaltung, schließen sie Freundschaften und bilden soziale Hierarchien, erkennen einander, lieben ihre Kinder und genießen ein ausgefülltes Leben mit Staubbädern, dem Dösen in Bäumen und vielem anderen. Quellen: Peta & Albert schweizer Stiftung

http://www.videoportal.peta.de/pics/huehnermast-2.JPG

Written by Peace in: Allgemein |
Aug
12
2011
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Mal was für die Ohren

Gustav “Rettet die Wale”


Written by Peace in: Allgemein |
Aug
10
2011
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Schafbeitrag

© Peta

Die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass Schafe, die für die Wollgewinnung gehalten werden, häufig ohne Narkose verstümmelt und kastriert werden und man sich später ihrer entledigt, indem man sie über Tausende von Kilometern auf mehrstöckigen Offendeck-Schiffen bei extremer Witterung transportiert, um sie schließlich bei vollem Bewusstsein zu schlachten. Die Produktion von jedem einzelnen Woll-Kleidungsstück bedeutet  Unterdrückung, Leid und Schmerzen für das Tier, von dem die Wolle genommen wird!

Schafe und andere Tiere, die zur Wollproduktion gezüchtet werden, werden zu lebendigen Garnfabriken, denen alles für sie natürliche und wichtige verwehrt wird. Viele von ihnen werden Opfer von einer grausamen Praktik, die sich „mulesing“ nennt. Dabei werden die Schafe von den Farmen in Australien mit Metallstangen fixiert und ihnen werden ohne jegliche Betäubung tellergroße Fleischstücke aus dem Hinterteil geschnitten!

Für den Konsumenten ist es kaum nachvollziehbar, wo die für das Produkt verwendete Wolle herkommt. Lasst euch nicht täuschen von Aufdrucken wie „Made in Italy“ oder „Made in China“. Das ist lediglich der Produktionsort, die Wolle kann trotzdem aus Australien kommen. Mit der derzeitigen Ausbeutung von mehr als 100 Millionen Schafen produziert Australien 30 Prozent des weltweiten Wollaufkommens! Viele Menschen wissen nicht wie die von ihnen benutzte Wolle produziert wurde. Der einzig sichere Weg diese Gräueltaten nicht weiter zu unterstützen, ist gar keine Wollprodukte mehr zu kaufen. Weder als Kleidungsstück, noch als Teppich!

Written by Peace in: Tierische Opfer | Tags:
Aug
08
2011
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Draußen im Walde…

So jetzt hab ich mich von meinen 2 Zeckenbissen und 95000 Mückenstichen erholt. Und möchte euch nun zeigen was man alles im Wald entdecken kann :D Hier links seht ihr schon gleich einen ausgewachsenen Waldgeist. Er stand am “Eingang” des Waldes. Tiefer im Wald bemerkte ich dann dass er uns verfolgte. Was einem nicht alles passiert im Wald.

6480053.jpg

Naja aber eigentlich wollte ich euch Zeigen dass wir viele leckere aber auch ungenießbare Pilze gefunden haben. Die letzten Tage war es schwül und regnerisch das ist die ideale Zeit für Sommerpilze.

Die Bauchwehkoralle, naja wie der Name schon sagt, also Finger weg! Aber ein sehr abgefahrener Fruchtkörper, leider konnte ich nicht rausfinden wie der richtige Name dieses Pilzes ist :)

Der Igelstäubling, man kann ihn essen wenn er noch jung und das Fleisch innen weiß ist. Ansonsten stehen lassen, wir haben nur den einen kleinen hier gefunden und ihn gelassen, weil es sich nicht gelohnt hätte.

Fliegenpilze haben wir auch gesehen. Der Fliegenpilz ist im klassischen Sinne ein Giftpilz, aber nicht zwangsläufig tödlich. Die Toxine die in ihm stecken Zwingen den Körper zum permanenten Brechen und somit können sich die Toxine nicht ausbreiten. Allerdings geht nach dem Kotzen das “Wunderland” los, ich würde trotzdem davon abraten! ^^

Der Flockenstielige Hexenröhrling, einer der leckersten Speisepilze wie ich finde. Er hat ein braunes Hütchen auf und ein rotes Bein, dieser Pilz ist verwechselbar mit dem Satansröhrling, der allerdings ein weißes Hütchen trägt.

Wenn man den Hexenröhrling schneidet hat er gelbes Fleisch welches sich innerhalb von ein paar Sekunden Tintenblau färbt.

Stäublinge, mir fehlt dazu das Hintergrundwissen, keine Ahnung ob man sie essen kann oder nicht, jedenfalls sahen sie ganz flauschig aus :D Vielleicht weiss ja einer von euch mehr…

Ein wunderschöner Parasol, *myammyam* Extrem lecker. Den Schirm panieren und mit Sößchen und Spätzle futtern. Den Stiel klein schneiden und Trocknen, ein hervorragendes Gewürz.

Und natürlich das Wichtigste zum Schluss, der Sommersteinpilz *___* Oh man waren die lecker, ich konnte leider keine Fotos vom fertigen Futter machen da wir uns alle wie wilde gierige verhungernde Neandertaler auf das essen gestürzt haben :D

Written by Peace in: Natur |
Aug
06
2011
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Vom Maststall bis zum Schnitzel

© Albert Schweizer Stiftung

Mastställe sind zum Teil riesige Hallen, in denen bis zu 90.000 Tiere leben, die in einzelnen Betonbuchten in 8er bis 12er Gruppen gehalten werden. Auch hier herrscht drangvolle Enge; die gesetzlichen Vorschriften orientieren sich wieder am durchschnittlichen Gewicht der Tiere: bei 30-50 kg stehen pro Tier 0,5 m² zur Verfügung, bei 50-110 kg sind es 0,75 m² und bei über 110 kg 1 m² pro Schwein. Zum Vergleich: Sechs Schweinen von bis zu jeweils 110 kg steht zum Leben kaum mehr Platz zur Verfügung als die Matratze eines üblichen Doppelbetts groß ist.

Neben dem Platzmangel kommt es noch zu weiteren gravierenden Problemen: Die Tiere leben meistens auf blanken Betonböden, unter denen sich Güllegruben befinden. Durch schmale Öffnungen im Boden fließt der Urin ab, und der Kot wird früher oder später durch die Spalten getreten. Dadurch, dass die Tiere über ihren eigenen Exkrementen leben, entsteht ein starker Gestank in den Ställen, der durch Ammoniak und andere Schadgase verursacht wird und die Lungen der Schweine angreift. Die Belastung ist so hoch, dass ein Großteil der Schweinelungen bei der Schlachtung krankhaft verändert ist. Eine andere typische Erkrankung sind Magengeschwüre, die vor allem durch die hohe Stressbelastung sowie durch die falsche Fütterung mit »Kraftfutter« entstehen.

Die Klauen und Beine der Schweine sind nicht für ein Leben auf Betonboden ausgelegt. Durch die ständige Belastung sowie durch die schlechten hygienischen Bedingungen entstehen häufig offene Verletzungen und Entzündungen an den Gelenken. Viele Schweine sind zum Zeitpunkt der Schlachtung kaum noch gehfähig. Um Krankheiten zu bekämpfen, werden Antibiotika routinemäßig eingesetzt. Fast kein Mastschwein ist in seinem kurzen Leben nicht mit Antibiotika behandelt worden. Das von der EU verhängte Verbot, Antibiotika als »Leistungsförderer« ins Futter zu geben, wird von den Haltern umgangen, indem sie die Medikamente zur »präventiven Medikation« einsetzen.

© Dokumentiere.de

Mastschweine sind so überzüchtet, dass sie ihr Gewicht bereits ab dem vierten Lebensmonat um bis zu ein kg pro Tag steigern. Dadurch werden die Skelette der Tiere überlastet. Folgen sind Schmerzvermeidungshaltungen, Bewegungsstörungen und Lahmheit.

Nach etwa sechs Monaten werden die Tiere ins Schlachthaus transportiert. Auf dem Weg dorthin stirbt jedes 200. Schwein an Herzversagen oder an Herzschwäche, was eine Folge des Bewegungsmangels sowie der Züchtung auf eine schnelle Gewichtszunahme ist. Bevor den Schweinen die Kehlen durchgeschnitten werden, werden sie betäubt. Je nach Betäubungsmethode schlägt dies aber in vielen Fällen fehl, sodass die Tiere den Vorgang des Ausblutens und in manchen Fällen auch weitere Arbeitsschritte wie das Einbringen in das kochend heiße Brühbad bewusst miterleben. Die Industrie bezeichnet solche Tiere in ihrem lebensverachtenden Jargon als »Matrosen«. Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung.de

Written by Peace in: Allgemein |

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