Jun
29
2011
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Der schwierigste Weg ist der,

den man mit geschlossenen Augen geht . . .

Wie definiert man einen Auftragsmord? ——– Wikipedia sagt:

Ein Auftragsmord ist der Mord eines Menschen, ausgeführt von mindestens einer Person, einem Auftragsmörder, die von einer oder mehreren Personen oder Organisationen oder einem Staat beauftragt und dafür bezahlt oder in anderer Form entlohnt wird.

© Sipa Press, Paris/Yves Guy Berge

So viel zum Auftragsmord. Nehmen wir also mal an, wir entlohne eine oder mehrere Personen oder eine Organisation bzw. Konzern, in dem wir ihnen Geld zukommen lassen – was wir jeden Tag machen – in Form von Dingen die wir Tag täglich einkaufen. Was zu Folge hat dass der Tod von Menschen, Tieren und oder Natur in Kauf genommen wird. Wir geben also Konzernen Geld damit wir etwas erwerben, wodurch irgendjemand stirbt. Dann ist das keine Beihilfe zum Mord, sondern ganz klar Auftragsmord. Oder wie würdest du esbeschreiben?

So, nun haben wir Konzern “XY”. Dieser Konzern der einen Großteil aller Wasserquellen besitzt pumpt in den so genannten Entwicklungsländern die Quellen leer. Was bedeutet, dass viele arme Menschen die dort Leben kein Wasser – eine der lebenswichtigsten Grundlagen zum Überleben – mehr haben und somit verdursten. Heisst also, wir kaufen die Brause des Konzerns “XY” die wir eigentlich gar nicht zum Überleben brauchen, da Wasser aus unseren Hähnen fließt und ohnehin viel billiger ist. Wir bezahlen und beauftragen diesen Konzern dafür, dass er diesen Menschen die Lebensgrundlage “Wasser” nimmt.

Ich war selbst erschrocken als wir (ich und ein paar Freunde) gestern zusammen Saßen und uns darüber unterhalten haben und zum Schluss gekommen sind, dass ich, du und ja ich würde fast behaupten wir alle irgendwie Auftragsmörder sind. Es gibt aber eine wundervolle Alternative zum Modernen Morden durch Konzerne. Indem wir einfach solche „Bösen Buben“ nicht länger beauftragen und ihre Methoden nicht mehr unterstützen. Stattdessen sollten wir lieber Konzerne mit ethischen Einstellung zu Mensch, Tier und Natur beauftragen unsere „Güter“ herzustellen.

Zum Beispiel Konzern “YX“ der seine Arbeiter fair Bezahlt also ein fairer Konzern mit fairen Produkten. Dieser Konzern sorgt für eine stabile Lebensgrundalge der Arbeiter, indem er sie Angemessen entlohnt. So kann der Arbeiter seine Familie ernähren und auch den Atzt bezahlen. Der Konzern „YX verwendet lieber Nachhaltiges oder gar Recyceltes Papier um z.B. seine Produkte zu verpacken. Etc.

Mit dieser Alternative beauftragen wir Menschen die unsere Erde und die Wesen die auf ihr leben erhalten wollen und Achten.

© iStockphoto.com/EricHood

Written by Peace in: Konzerne,Menschen | Tags:
Jun
26
2011
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Ein Albert-Schweizer-Stiftung Interview…

…mit einer Schlachthaus-Praktikantin

© Soylent-Network

Christina musste im Rahmen ihres Studiums ein dreiwöchiges Praktikum in einem deutschen Schlachthaus absolvieren. Was sie dabei erleben musste, hat sie der Albert Schweizer Stiftung in einem Interview berichtet.

Christina, du hast ein Praktikum in einem Schlachthof absolviert. Kannst du kurz schildern wie du dazu gekommen bist?

Ich studiere Tiermedizin, und in Deutschland ist es Pflicht, dass jeder, der Tiermedizin studiert, mindestens 100 Stunden auf dem Schlachthof verbringt. Es muss nicht in Deutschland sein, aber innerhalb der EU, und man kommt nicht darum herum.

Was waren deine Aufgaben und welche Stationen hast du durchlaufen? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Ich habe alle Stationen durchlaufen und den kompletten Schlachthof gesehen: die Ankunft der Tiere, wie sie abgeladen werden, wie die Tiere betäubt und getötet werden, vom Ausbluten übers Zerlegen, wie sie hinterher ins Kühlhaus wandern und abgepackt werden. Ich habe auch gesehen, was mit den Sachen passiert, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, zum Beispiel die Rinder- und Schweinelungen, die dann zu Hundefutter verarbeitet werden.

Wie wird entschieden, was für den menschlichen Verzehr geeignet ist und was nicht?

Grundsätzlich haben die Arbeiter sehr wenig Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, ob ein Organ noch OK ist. Es sind etwa 20 Sekunden, in denen sie entscheiden müssen, was für den menschlichen Verzehr ungeeignet ist. Ob zum Beispiel Blut in der Lunge ist, weil die Tiere nochmal einen tiefen Atemzug gemacht haben, während sie ausbluteten, oder ob sie eine Lungenentzündung oder eine Herzbeutelentzündung haben. Diese Sachen werden abgeschnitten und landen in der Tonne, die noch zu Tierfutter weiterverarbeitet wird. Ich habe kaum Organe gesehen, die nicht krankhaft verändert waren.

Du hast auch am Band direkt an den Tierkörpern gearbeitet. Welchen Eindruck hattest du vom gesundheitlichen Zustand der Tiere, die dort verarbeitet wurden?

Dafür, dass die meisten Tiere, besonders die Schweine, nicht viel älter als 10 Monate waren, waren die Tiere in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung. Bei vielen waren die Lungen durch Entzündungen verändert, teilweise richtig verfärbt. Viele Lungen waren mit Blut gefüllt, fast alle Lungen hatten Abszesse. Fast alle Lebern hatten Parasiten und wurden weggeschmissen. Häufig waren auch Veränderungen am Herz zu sehen, insgesamt musste sehr viel aussortiert werden. Die Tierkörper wiesen auffällig viele Verletzungen auf, Abszesse, dicke Gelenke, Finnen, Bisswunden und Verletzungen von Schlägen.

Was sind Finnen und was passiert mit dem infizierten Fleisch?

Finnen sind Parasiten, die sich hauptsächlich bei Rindern finden, und die sich an Muskeln anlagern und verkapseln. Der Mensch kann sich durch den Konsum von infiziertem Fleisch anstecken. Die Erkrankung ist sehr gefährlich für den Menschen, weil die Parasiten im Körper umherwandern und sich an Organen anlagern können. Wenn Finnen bei Rindern gefunden wurden, blieb dem jeweiligen Tierarzt die Entscheidung allein überlassen, ob er das Fleisch trotzdem für den menschlichen Verzehr freigibt. Es existieren keine verbindlichen Richtlinien, ab wann sozusagen zu viele Finnen im Fleisch vorhanden sind. Infiziertes Fleisch wird »brauchbar« gemacht, indem es für eine bestimmte Zeit tiefgefroren wird. Danach wird es ganz normal verkauft.

Wann wurde ein Tier aussortiert? Was passierte mit ihm?

Nur sehr wenige Tiere wurden tatsächlich aussortiert. Dazu zählten Tiere, die sich gar nicht mehr bewegen konnten. Ein Schwein, das ich gesehen habe, hatte Fieber, und wurde von der Amtstierärztin aussortiert. Was bedeutet, dass es mitten im Stall erschossen wurde, und dort auch noch mehrere Stunden liegen blieb, während die anderen Tiere daran vorbei laufen mussten. Bei den Rindern habe ich überhaupt nicht erlebt, dass ein Tier aussortiert wurde.

Welche Aufgaben hatten die Amtstierärzte?

Eigentlich haben die Amtstierärzte die Aufgabe, alles zu überwachen. Gerade wenn die Tiere ankommen, sollten die Tiere noch einmal untersucht werden. In der Realität sah es allerdings so aus, dass nur ein grober Blick auf die Tiere geworfen wurde, um zu sehen, ob die Tiere noch laufen können. Selbst wenn Tiere lahmten, wurde nichts dazu gesagt oder aufgeschrieben. Nur in den schwerwiegendsten Fällen wurde etwas notiert. Die Kontrolle durch die Amtstierärzte war für mein Empfinden sehr lasch, beispielsweise habe ich die leitenden Ärztin nie hinten im Stall gesehen. Die Amtstierärztin füllte ihre Tabelle oft aus, und befand die Tiere somit für gesund und schlachttauglich, noch bevor sie sie überhaupt gesehen hatte. Nach dem Ausfüllen sah sie beim Ausladen zu. Meistens jedenfalls. Manchmal redete sie auch mit Kollegen und schaute gar nicht hin.

Wie gingen die Arbeiter mit den Tieren um? Hast du Verstöße gegen Tierschutzauflagen beobachtet?

Ich habe gesehen wie Tiere, die nicht mehr alleine den Transporter verlassen konnten, in den Betrieb getragen wurden, was nicht erlaubt ist. Ich habe gesehen, wie Schweine mit Schlägen und Tritten hineingetrieben wurden, dass Tiere, die nicht mehr aufstehen konnten geschlagen wurden, sogar ins Gesicht, während die Amtstierärztin daneben stand und nichts dagegen getan hat. Als ich diese Verstöße angesprochen habe, wurde das abgetan und das Thema gewechselt. Bei den Schweinen ging es sehr brutal zu. Die Tiere wurden mit Hartplastikstöcken getrieben, auf den Hintern und ins Gesicht geschlagen, sogar auf die empfindliche Nase. Teilweise wurden sie auch getreten. Das Problem ist, dass die Tiere in großen Gruppen von 20 bis 30 Tieren abgeladen werden, und dass auf die hinteren eingeprügelt wird, weil es vorne nicht weiter geht. Allerdings können die Tiere in diesem Gedränge nicht schneller laufen. Bei den Rindern habe ich beobachtet, dass elektrische Treibhilfen verwendet wurden. Diese wurden auch bei jungen Tieren und im Kopfbereich eingesetzt, was eigentlich verboten ist.

Was ist mit Bio-Tieren? Gab es einen Unterschied?

Nein. Bio-Tiere und Nicht-Bio-Tiere werden alle gleich behandelt. Alle werden auf dieselbe Weise hineingetrieben und geschlachtet.

Wie hast du dich deinen Kollegen gegenüber verhalten? Hast du dich als Tierschützerin geoutet?

Prinzipiell habe ich mich sehr zurückhaltend verhalten. Mir war die ganze Situation sehr unangenehm, deshalb wollte ich den Gesprächskontakt mit den Leuten eher vermeiden.

Welchen physischen und psychischen Belastungen warst du ausgesetzt? Wie hast du dich während der Arbeit gefühlt?

Für mich war es einfach die Hölle, anders kann man es nicht beschreiben. Ich habe sehr viel geweint und mich zurückgezogen. Ich konnte das überhaupt nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, und habe mich immer gefragt wie die anderen diese Arbeit überhaupt machen können. Die psychische Belastung war enorm hoch.

Wie haben die Erfahrungen aus dem Praktikum deine Einstellung zum Thema Tiere essen beeinflusst? Wie bewertest du diese Zeit rückblickend?

Ich lebe vegan, und meine Erfahrungen während des Praktikums haben meine Ansichten nur gefestigt. Ich habe gemerkt, dass es den Leuten, mit denen ich meine Erfahrungen geteilt habe, nahe gegangen ist, und dass ich sie zum Nachdenken angeregt habe. Ich freue mich darüber, wenn Leute sagen, dass es ihnen etwas gebracht hat, von meinen Erlebnissen zu erfahren. Dieses Praktikum war das Schlimmste, was ich je durchmachen musste. Ich wünsche diese Erfahrungen keinem. Weder Tier, noch Mensch.

Quelle: Albert Schweizer Stiftung

© Soylent-Network

Written by Peace in: Tierische Nahrung,Tierische Opfer | Tags:
Jun
25
2011
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Amazonas-Regenwald in Gefahr!

©Avaaz.org

Der Amazonas ist in großer Gefahr, das Unterhaus des brasilianischen Kongresses hat einer Aushöhlung von Brasiliens Waldschutz-Gesetzen zugestimmt. Wenn wir nicht handeln, könnten riesige Gebiete der Lunge des Planeten einer Verwüstung durch radikalen Kahlschlag zum Opfer fallen.

Dieser Vorstoß hat im Land vielerorts Zorn und Proteste hervorgerufen. Und die Spannung steigt – in den vergangenen Wochen wurde mehrere bekannte Umweltschützer ermordet, wie man sagt durch von illegalen Holzfällern gedungenen bewaffneten Schlägern. Die Zeit drängt, sie werden versuchen, die Kritiker zum Schweigen zu bringen, während das Gesetz im Senat diskutiert wird. Doch Präsidentin Dilma kann ihr Veto gegen die Änderungen einlegen, wenn wir sie davon überzeugen können, den politischen Druck zu überwinden und als Wortführerin die Weltbühne zu betreten.

79% der Brasilianer unterstützen Dilmas Veto gegen eine Änderung der Waldschutz-Gesetze, doch deren Stimmen werden von der Lobby der Holzindustrie bekämpft. Es liegt nun an jedem Einzelnen von uns, den Einsatz zu erhöhen und den Schutz des Amazonasgebiets zu einem globalen Anliegen zu machen. Versammeln wir uns zu einem gigantischen Aufruf, die Morde und das illegale Fällen von Bäumen zu beenden und das Amazonasgebiet zu retten. Unterzeichnen Sie die Petition – sie wird an Dilma übergeben, sobald wir 500.000 Unterschriften gesammelt haben.Quelle

Hier gehts zum Protest!

Written by Peace in: Natur,Politisches,Proteste & Petitionen |
Jun
22
2011
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Es ist Zeit, aktiv zu werden

Anlässlich des neuen Filmmaterials über die australischen Lebendtierexporte unterstützen bereits 100.000 Australier die Kampagne “Humane Chain”. Sie fordern die australische Regierung auf, den Transport lebender Tiere nach Indonesien und in den Nahen Osten zu stoppen.

Hilf auch du mit deiner Unterschrift, damit der Transport lebender Tiere und ihr unsägliches Leid beendet werden.

Jährlich werden hunderttausende Tiere von Australien überwiegend nach Indonesien und ca. vier Millionen Schafe in den Nahen Osten exportiert. Nach der wochenlangen Enge in LKW und Schiffscontainer warten im Empfängerland grausamste Behandlungs- und Tötungsmethoden auf die erschöpften Tiere. In den vergangenen 18 Jahren trug die australische Exportindustrie nicht dazu bei, die Tierschutzstandards in den Empfängerländern wesentlich zu verbessern.

Unterzeichnen die die Petition für Millionen Tiere – fordere Peter Tesch, den australischen Botschafter in Deutschland auf, sich für einen sofortigen Stop der Transporte lebender Tiere einzusetzen.

Deine Stimme ist von entscheidender Bedeutung, um ein deutliches Signal nach Australien zu senden.

Hier gehts zur Petition & mehr Info!

Bitte leite die Petition auch an deine Freunde weiter.

Written by Peace in: Proteste & Petitionen,Tierische Opfer |
Jun
19
2011
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Warum streicheln wir Hunde und töten Schweine?

Peta2.de Presents: Justice For All!

Wissen ohne zu wissen

Obwohl wir alle im Grunde unseres Herzens wissen, dass die Tierindustrie – ob Bio oder Massentierhaltung – ein dreckiges und grausames Geschäft ist, entscheiden wir uns, es nicht so genau wissen zu wollen. Es ist uns eigentlich klar, dass Fleisch immer von getöteten Tieren stammt – wir verdrängen es aber, jeden Tag. Wir verdrängen sogar, dass es unsere eigene Entscheidung ist, Massentierhaltung und das Töten von Tieren zu unterstützen. Jedes Mal, wenn wir Fleisch und Tierprodukte essen, treffen wir eine Wahl, und je normaler es sich anfühlt, desto richtiger fühlt es sich an. Gewaltvolle Ideologien wie der Karnismus funktionieren auf dem Grundsatz, dass wir in gewisser Weise eine Ahnung und ein Wissen von einer unbequemen Wahrheit in uns haben, diese jedoch verdrängen und in unser Unterbewusstsein verbannen.Quelle

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Wake-Up Call

Wir streicheln Haustiere und töten Nutztiere. Wir verlernen das Fühlen und verleugnen unsere Werte. Wie willst Du leben?

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Der Grund, warum wir Tiere essen

Wir erklären Dir, was Karnismus ist, warum er Dich blind macht und Tiere verschwinden lässt.

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Die drei N’s der Rechtfertigung:

Sie haben uns in der Hand sie lenken unser Denken,bestimmen unser Handeln. Es ist an der Zeit, die drei N’s entlarven!

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Die Welt sehen durch karnistische Augen

Versachlichung und Entindividualisierung – wie wir Tiere zu Gegenständen machen.

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Steig aus und öffne die Augen!

Erfahre, was es bedeutet, Zeuge zu werden und mit dem Herzen zu sehen! Der Wandel ist überfällig und wir sagen Dir, was Du tun kannst!

Written by Peace in: Allgemein,Tiere | Tags:

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