Feb
28
2011
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8 Stunden

Tiertransporte

Zurzeit ist es in der EU erlaubt Tiere über mehrere Tage zu transportieren, was die Tiere dabei durchmachen wird außer Acht gelassen. Die betroffenen Tiere haben so wenig Platz in den Transportern das sie es oft nicht bis zum Wassertrog (wenn es denn ausnahmsweise mal einen gibt) schaffen und dehydrieren. Jährlich sterben alleine in Deutschland 35 Millionen Schweine wären des Transports. Die Aktion 8houers fordert nun von der EU die Transporte auf 8 Stunden zu reduzieren umso dem Leiden der Tiere entgegen zu wirken. Gar keine oder noch kürzere Tiertransporte wären natürlich noch viel besser, aber insbesondere in der Europapolitik bleibt uns leider nur der Weg der kleinen Schritte.

Die Gründe, warum Lebendtransporte stark zugenommen haben, sind:

EU-Agrarsubventionen Die Agrarsubventionen führen zu einer Überproduktion von Tieren, die dann in Länder mit größerer Nachfrage transportiert werden.

Importzölle Durch den Erlass von Importzöllen wird die Einfuhr von Kälbern in die EU gefördert.

Spezialisierung So wie allgemein in der Wirtschaft Arbeitsplätze oft in sog. Billiglohnländer verlegt werden, so werden in der Agrarwirtschaft die Tierzucht und -haltung häufig in die Regionen Europas verlagert, in denen Futter- und Lohnkosten gering und die Tierschutzstandards niedrig sind.

Zentralisierung Immer mehr Großschlachthöfe entstehen, gegen die kleinere Betriebe in den jeweiligen Regionen nicht konkurrieren können und geschlossen werden. Dadurch verlängern sich die Transportstrecken.Quelle

Hier die Petition unterschreiben!


Feb
26
2011
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Zoohandlungen

Jeder Kunde macht sich mitschuldig

©Peta

In den letzten Jahren ist der Handel mit sog. Heimtieren leider wieder am Wachsen . Ca. 25 Millionen Heimtiere (ohne Zierfische und Terrarientiere) leben in deutschen Haushalten, davon der größte Teil Katzen, gefolgt von Hunden und Kleintieren. Damit liegt Deutschland in Europa an 2. Stelle. Der Gesamtumsatz der Heimtierbranche beträgt ca. 3,3 Milliarden Euro – allein in Deutschland. Dass die Tiere in dieser hauptsächlich auf Gewinn orientierten Branche auf der Strecke bleiben, zeigt PETAs Recherche in verschiedenen Zoohandlungen Deutschlands. Ob Minischweine, Mungos, Präriehunde, Gürteltiere, Weißbauchigel, Frettchen, Waschbären, Weißbüscheläffchen oder Faultiere. In deutschen Zoohandlungen ist so gut wie alles zu haben. Noch nicht einmal der Handel mit diesen hochsensiblen Tieren ist verboten. Ich bezweifele, dass diese Tierarten in einem Privathaushalt oder in einer Zoohandlung artgerecht gehalten werden können.

Die Haltungsbedingungen in vielen Zoohandlungen sind alles andere als artgerecht. Die Aquarien sind mangelhaft gestaltet, es fehlt an Versteckmöglichkeiten, die Becken sind viel zu klein. Dies führt zu Stress und nicht selten zum Tod der Tiere. Ein Unterwasser-Lebensraum lässt sich durch eine Handvoll Kies am Grund eben nicht ersetzen. Viele Vögel müssen auf dem Boden brüten, ohne Nester. Die Vogelkäfige lassen zu wünschen übrig. Außer Sitzstangen gibt es häufig keine Strukturierung. Nicht einmal Sand befindet sich auf den Blechböden. Vögel sind nicht selten in der dunkelsten Ecke des Ladens untergebracht.

Das Behältnis einiger Meerschweinchen ist gerade mal so breit wie die Tiere lang sind. In einem anderen Behälter sitzen mindestens 25 Ratten auf engstem Raum. Es riecht entsetzlich. Beißereien lassen sich so nicht vermeiden. Rudeltiere wie Kaninchen werden zum Teil ohne Artgenossen in einem denkbar engen Behältnis gehalten.

Mit Jungtieren ist schnell und gut Kasse zu machen. Das Geschäft mit den Jungtieren floriert. Mit ihnen erzielt man das Dreifache wie mit ausgewachsenen Tieren. Zooläden beziehen einen Großteil ihres Tierbestandes von Großhändlern. Die Gewinnspanne wird aus der Masse, nicht aus dem Individuum erzielt. Im Wochenangebot bekommt der Einzelhandel den Hausgecko – eine Eidechsenart – und den Zwerghamster vom Großhändler bereits für einen Euro. Gold- und Teddyhamster kosten 1,99€ So wenig kann kein Leben wert sein!

©Peta

Was geschieht mit den „Ladenhütern“? Das nicht seltene Schicksal der Tiere, die nicht verkauft wurden, erfahren wir im Internet. Auf der Seite eines Lieferanten für Frostfutter finden sich unter anderem Kaninchen und Meerschweinchen, für die es im Zooladen keine Abnehmer gab. Ein Kunde stellt uns seine Ware zur Verfügung. Ein Kaninchen für gerade mal 5 Euro, blutige Meerschweinchen für 4 Euro und weniger. Ein Veterinär nimmt die Tiere in Augenschein. Nach einer genaueren Untersuchung liegt der Verdacht nahe, dass diese Zooladenbewohner keinen sanften Tod gestorben sind.

Laut Tierarzt, ergab sich auf den Röntgenbildern der Verdacht, dass mehrere Frakturen zustande gekommen sind, sowie Risse auf dem Schädel und im Genickbereich. Mechanische Einwirkung müssen stattgefunden haben, entweder wurde mit einem Gegenstand auf das Tier eingeschlagen oder umgekehrt.

Was tun?

Zoohandlungen können nur solange ihren schmutzigen Handel auf Kosten der Tiere betreiben, wie es die Kunden zulassen. Tierliebende Menschen kaufen seit eh und je nur in Zoohandlungen ein, die keine Lebendtiere anbieten. Besuche stattdessen ein Tierheim und gebe einem heimatlos gewordenen Tier ein neues Zuhause. Dort landen viele Tiere, die von Züchter und Zoohandlungen einst auf den Markt geschmissen, unüberlegt angeschafft und dann wieder „entsorgt“ wurden. Quelle

→Hier gehts zur Petition

Written by Peace in: Tierische Opfer | Tags:
Feb
22
2011
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Mahatma Gandhi

Gandhi

Mahatma Gandhi

Erinnern wir uns in dieser von Gewalt geprägten Zeit daran, dass der 2. Oktober der Geburtstag von einem der erfolgreichsten Verfechter von Gewaltlosigkeit auf dieser Welt ist – Mohanda Gandhi, in Indien bekannt als Mahatma oder „große Seele”. Lebte er noch, würden wir ihn wahrscheinlich im Fernsehen bei Talkshows sehen und ihn über Schießereien an Schulen sprechen hören und darüber, was getan werden kann, um zu verhindern, dass junge Leute den Sinn für Werte verlieren.

Serienmörder und auch die Kinder, die ihre Klassenkameraden niedergeschossen haben, haben alle auch schon sadistisch gegenüber Tieren gehandelt, die Tiere von Nachbarn abscheulich misshandelt, sogar die Hunde und Katzen ihrer eigenen Familien, bevor sie sich dann menschliche Opfer suchten. Gandhi glaubte, dass wir, um uns selbst zu respektieren, erst lernen müssen, auch andere Lebensformen zu respektieren. Denn wenn wir Empathie für Lebewesen entwickeln können, die uns am wenigsten ähneln, dann ist es einfach, für diejenigen Mitgefühl zu empfinden, die uns am ähnlichsten sind.

Gandhi war ein vorbildlicher Lehrer. Er war ein lebendiges Beispiel und erweckte Respekt vor seiner Stärke, genau das also, was orientierungslose Jugendliche so verzweifelt zu erreichen versuchen. Doch die “Waffe” Gandhis war völlige Gewaltlosigkeit. Er war Vegetarier, weil er es vermied, irgendein lebendes Wesen zu verletzen, er spornte einen Kontinent dazu an, den britischen Imperialismus zu besiegen, er zeigte den Menschen aus höheren Kasten, wie sie den Harijans, der niedrigsten hinduistischen Kaste der „Unberührbaren”, als Brüder die Hand reichen konnten, und er zeigte die Misshandlung von Schwarzen und Asiaten im von der Apartheid beherrschten Südafrika auf, lange bevor Europäer im Westen zu protestieren begannen.

Gandhi nannte den Esstisch den „Friedenstisch”, da er glaubte, dass Gewaltlosigkeit mit dem beginnt, was wir essen. Es überrascht daher nicht, dass um sein Geburtstag herum der Weltvegetariertag am 1. und der Welttierschutztag am 4. Oktober sind. Millionen Menschen in der ganzen Welt werden seine Friedensbotschaft feiern, indem sie sich an diesen Tagen oder für den Rest ihres Lebens vegan ernähren.Quelle

Written by Peace in: Hoffnung,Politisches | Tags:
Feb
19
2011
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Eisbären in Gefangenschaft

Freiheit für Eisbären!

©Dieter/Pixelio.de

Der Eisbär bewohnt die nördlichen Polarregionen, er gehört zu den größten an Land lebenden Raubtieren der Erde. Sie sind ausschließlich in der Arktis verbreitet. Eisbären sind sehr gute Schwimmer, jagen jedoch üblicherweise nicht im Wasser nach Beute. Schwimmend können sie mehr als fünf Kilometer in der Stunde zurücklegen. Tauchgänge von zwei Minuten bereiten ihnen keinerlei Schwierigkeit, die Tauchtiefe beträgt aber selten mehr als zwei Meter. An Land wandern Eisbären oft stundenlang über weite Strecken und bringen in der Stunde mehr als sechs Kilometer hinter sich. Kurze Sprints mit 30 Kilometer pro Stunde sind ihnen leicht möglich. Quelle

Wenn also Eisbären so aktiv sind und locker mehrere Kilometer am Tag zurück legen können (noch mehr infos in der Quelle), stellt sich die Frage, wie geht es den Eisbären in Gefangenschaft?

Ein Delfin schwimmt pausenlos im Kreis. Eine Giraffe wirft unentwegt ihren Kopf hin und her. Ein Vogel hüpft andauernd von Ast zu Ast. Ein Elefant webt stundenlang seinen Kopf hin und her. Viele ältere Menschen kennen dieses Fehlverhalten noch unter dem Begriff „Hospitalismus“. Heute bezeichnet man diese sich immer wieder wiederholenden, gleichbleibenden (stereotypen) und artfremden Verhaltensmuster als Verhaltensstörungen. Quelle

Verhaltensstörungen bei Eisbären: Die am häufigsten zu beobachtenden stereotypen Verhaltensstörungen bei Eisbären sind das Hin- und Herlaufen, das Auf- und Abschwingen und das Drehen des Kopfes.Verhaltensstörungen bedeutet Leiden. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere, die diese ausgeprägten Verhaltensstörungen aufweisen, auch darunter erheblich leiden. Und Eisbären sind eine der Tierarten, die in Gefangenschaft am häufigsten und dauerhaft Verhaltensstörungen zeigen. Sie leiden also dauerhaft unter der Gefangenschaft.

Im Jahr 2008 hat PeTA alle deutschen Eisbärenhaltungen besucht und nach den drei häufigsten Verhaltensstörungen bei Eisbären Ausschau gehalten. Das Ergebnis der 1-2-tägigen Besuche pro Zoo war erschreckend: Von 34 Eisbären zeigen bei PeTAs Recherchen 24 Individuen eine dieser drei Formen von Stereotypen. Quelle

Mehr Infos findest du unter:

Freiheit-für-Eisbären.de

Written by Peace in: Tiere,Tierische Opfer | Tags:
Feb
12
2011
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Haustiere als Wegwerfprodukte

©Rolf Handke/Pixelio.de

In Deutschland gibt es weit über 4000 sogenannte Zoogeschäfte in denen Kleintiere wie Mäuse, Hamster und Meerschweinchen verkauft werden, das wohl beliebteste Haustier ist das Meerschweinchen. Die Taz berichtet davon dass in jedem zweiten Zoogeschäft die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. “Wenn acht Meerschweinchen in einem Gehege leben, das gerade einmal so groß wie die Seite einer Tageszeitung ist, kann nicht von artgerechter Haltung gesprochen werden.” Kann man denn bei den anderen Tierchen von artgerechter Haltung sprechen? Immerhin sind sie in Käfige eingesperrt.

Christine Esch, Tierärztin und Kampagnenleiterin bei der Tierrechtsorganisation PeTA, kennt die Problematik: “Die Tiere stammen in der Regel aus Massenzuchten und werden zu jung in den Handel gegeben, was sie für Krankheiten anfällig macht. Ist das Immunsystem der Meerschweinchen erst geschwächt, ist das die beste Voraussetzung für Infektionskrankheiten und Parasiten.” Ein Behandlung durch den Tierarzt kostet Geld, was sich bei einem Verkaufswert zwischen 15 und 25 Euro oft nicht rentiert.

Meerschweinchen sind sehr anfällig für Krankheiten woran nicht zuletzt die extreme Überzüchtung schuld ist, was schmerzhafte Tumore und Zahnfehlstellungen zur Folge haben. Auch ist Inzucht oft mit im Spiel da sie meist in Gruppen -in Zoofachgeschäften oder Baumärkten – bis zum Verkauf gehalten werden. Es ist schon traurig das wir selbst im 21 Jahrhundert immer noch mit Lebewesen handeln und ihnen dadurch unvorstellbares Leid zufügen.

Ein Tier im Käfig ist nicht artgerecht gehalten!

©MadeleineOmlin/Pixelio.de

“Tiere sind in der heutigen Gesellschaft Wegwerfprodukte”, berichtete Magdalena Scherk (Kampagnenleiterin bei PeTA) für die Taz.

“Meerschweinchen und andere Kleintiere, die nicht verkauft werden können, enden oft als Frostfutter für Reptilien.” Bei einer Zoohandels-Recherche kaufte PETA bei einem Online-Anbieter für Frostfutter gefrorene Meerschweinchen und ließ sie von einem Tierarzt untersuchen. Auf Röntgenbildern entdeckte er mehrere Frakturen sowie Risse auf dem Schädel und im Genickbereich, die durch mechanische Einwirkungen entstanden sein müssen.

Sogar an den Todesspritzen wird gespart, weil die Kosten dafür höher als die Einnahmen sind, die der Verkauf der getöteten Tiere einbringt… Quelle

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