Jan
28
2011
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Qualität kommt von Quälen

Wie teuer ist billig?

Dort wo ein Menschenleben nichts Wert ist und wo die Menschen Monatlich so wenig Geld verdienen dass sie sich nicht einmal einen Arzt oder richtiges Essen leisten können. Bangladesch, eines der ärmsten Länder der Welt. Von dort aus bezieht KiK-Textildiscount seine Waren.

Der Konzern profitiert nicht nur mit der Ausbeutung von Menschen aus der dritten Welt, sondern auch direkt in Deutschland, so kontrolliert KiK Stichprobenartig seine Mitarbeiter um ihnen “Angst” zu machen, permanentes Misstrauen ist an der Tagesordnung. Zum teil gibt es keinen Müll (um Kosten zu sparen) eine ehemalige Mitarbeiterin berichtet sogar davon, dass es im Winter nicht einmal eine Heizung gab und sie mit dicker Jacke und Handschuhen an der Kasse Stand für 5€/Stunde musste sie alle Arbeiten erledigen die anfielen.

Aber 5€/Stunde erscheinen einem viel Geld wenn man bedenkt wie viel KiK seinen Naherinnen und Nähern im Monat bezahlt, umgerechnet 30€. In der Folgenden Dokumentation “Die Kik Story” sieht man die schrecklichen Ausmaße der Preis Druckerei, an denen sich KiK mitverantworten muss. So gibt es pro 100 Menschen nur ein Plumpsklo und medizinische Versorgung ist überhaupt nicht gewehrleistet. Aber seht selbst…

Natürlich hat sich KiK diese Kritik nicht gefallen lassen und hat versucht dem einen Riegel vorzuschieben. Genaueres über KiKs Zensurversuch könnt ihr hier nachlesen.

Written by Peace in: Konzerne | Tags:
Jan
19
2011
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Unser Verhältnis zu anderen Tieren

©FotoGraf-Zahl/Flickr.com

Das Problem ist nicht, dass wir die Tiere vermenschlichen, sondern das Problem ist, dass wir die Tiere versachlichen, und uns nicht mehr dessen bewusst sind dass es sich um leidensfähige Lebewesen handelt.” Eine sehr wichtige Erkenntnis. Allerdings kommt es leider nicht bei allen an, so werden immer noch jährlich viele Tausend Katzen, Hunde und Mäuse für Versuche gequält und getötet. Wir Deutsche essen jährlich viel zu viel Fleisch, die Anzahl der jährlich geschlachteten Tiere reicht bereits über die 10 Milliarden Grenze. “Unser Verhältnis zu anderen Tieren” zeigt wie schnell unsere tierischen Freunde im Alltag versachlicht werden.

Written by Peace in: Tiere |
Jan
13
2011
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WDCS gegen Walfang

“Das ist die Geschichte von Jenny,

Jenny ist 12 Jahre alt, sie ist eine hervorragende Schwimmerin und liebt das Wasser. Eines Tages als sie schwimmt, beobachten sie 3 Männer von einem Boot aus. Jenny bemerkt das nicht. Sie schwimmt, sie taucht, das liebt sie. Jenny ist glücklich, sie ist in ihrem Element. Die Männer sind jetzt ganz nah bei ihr, sie versucht weg zu schwimmen, doch die Männer sind schnell. Plötzlich ein lauter Knall. Ihr Körper krümmt und windet sich, sie schreit laut. Jenny weint verzweifelt, sie blutet. Ihre qualvollen Schreie hört niemand. Außer ihr Töchterchen Lena, ein kleiner Wal den die Männer nicht entdeckt haben, aber Lena kann ihrer Mutter nicht helfen, du schon!”

http://www2.wdcs.org/species/furniture/whale_eye3.jpg

Auge in Auge mit einem Grauwal / Lucy Molleson, © WDCS

Die WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) haben sich dem schutz der Wale und Delphine verschrieben. Neben Kampagnen unterstützt die WDCS Feldforschungs-Projekte und ist seit vielen Jahren bei zahlreichen internationalen Konferenzen vertreten, so zum Beispiel bei der Internationalen Walfangkommission (IWC). Weltweit werden jährlich mehr als 40 Schutzprojekte auf allen Kontinenten in Kooperation mit der lokalen Bevölkerung durchgeführt – die Philosophie der WDCS basiert auf der Zusammenarbeit mit Menschen im Projektland.

Die WDCS ist in allen international relevanten Gremien für den Schutz der Meeressäuger vertreten und konnte zahlreiche Erfolge und somit Verbesserungen für Wale und Delfine erwirken. Darüber hinaus ist die Whale and Dolphin Conservation Society an der Entwicklung regionaler Schutzabkommen beteiligt und ist Gründungspartner der “Bonner Konvention”, dem Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten. Quelle

Walfang FAQs Wal- und Delfinführer der WDCS

Gefährdungsfaktoren für Wale und Delfine

Bejagung Das weltweite Walfangmoratorium trat 1986 in Kraft, aber dennoch töteten Japan, Island und Norwegen seither unter wechselnden Vorwänden mehr als 30.000 Wale. Überdies werden in verschiedenen Küstengemeinden lokale Treibjagden durchgeführt, denen jedes Jahr weitere tausende Wale und Delfine zum Opfer fallen. Für weitere Informationen, klicke hier.

Beifang Nichts tötet heute weltweit mehr Wale und Delfine als das Fischereigerät: Netze, Leinen, Haken etc. Es gibt keinen Ozean, kein Meeresgebiet und nicht einmal einen Fluss, wo dies nicht eines der Hauptthemen ist. Jahr für Jahr sterben hunderttausende Wale und Delfine als Folge von Fischereiaktivitäten. Für weitere Informationen, klicke hier.

Schiffskollisionen Wale und Delfine sind meist in der Lage, Schiffen auszuweichen. Durch die stetige Zunahme des Verkehrs mit immer schnelleren Schiffen steigt aber die Unfallgefahr. Bei Kollisionen können Wale und Delfine lebensgefährlich verletzt oder sogar unmittelbar getötet werden. In manchen Gebieten kommt es schon so häufig zu Schiffskollisionen, dass sie eine Bedrohung für das Überleben gefährdeter Arten oder Populationen darstellen. Für weitere Informationen, klicke hier.

Klimawandel Mehrere Folgen des Klimawandels können verschiedene Wal- und Delfinarten in Bedrängnis bringen. Dazu gehören etwa Änderungen der Wassertemperatur, die Aussüßung des Salzwassers, ein Anstieg des Meeresspiegels oder der Verlust der Eislebensräume in den Polarregionen und die damit verbundenen Rückgänge in der Nahrungsverfügbarkeit. Für weitere Informationen, klicke hier.

Chemische Verschmutzung Die chemische Umweltverschmutzung hat viele verschiedene Quellen: Einleitungen häuslicher und industrieller Abwässer in Flüsse und Meere, Sickerwasser aus Mülldeponien, Deposition aus der Atmosphäre, Unfälle und Schiffsabwässer, Ölbohrplattformen, Minen und nicht zuletzt Dünge- und Spritzmittel aus der Landwirtschaft. Da die Waltiere im marinen Nahrungsnetz ganz oben stehen, sind sie diesen Schadstoffen, die sich in der Nahrungskette anreichern, stark ausgesetzt. Mögliche Folgen sind erhöhte Krankheitsanfälligkeit und verminderte Fortpflanzungsfähigkeit.

Lärmverschmutzung Von all ihren Sinnen ist es das Hören, auf das Wale und Delfine am stärksten angewiesen sind. Aber in den Meeren hat sich der Hintergrundlärm in jedem Jahrzehnt seit 1950 beinahe verdoppelt. Die Lärmverschmutzung hat eine Bandbreite negativer Folgen, von der Übertönung wichtiger Geräusche bis hin zu direkt tödlichem, sehr starkem Lärm. Für weitere Informationen, klicke hier

Störung durch Menschen Störungen können verschiedene Ursachen haben: industrielle Aktivitäten auf See, militärische Manöver oder Einsätze, Freizeit- und Handels-Schiffsverkehr, Flugzeuge und sogar die Wal- und Delfinbeobachtung. Die meisten (Profi- und Freizeit-)Kapitäne verhalten sich vorsichtig und verantwortungsvoll gegenüber den Meereslebewesen, aber mancherorts werden freilebende Wale und Delfine von Booten verfolgt und wiederholt gestört. Wenn die Tiere ihr Verhalten in Bezug auf Nahrungssuche, Rast, Jungenaufzucht etc. nicht mehr ausführen können, hat das nicht nur kurzfristige Auswirkungen, sondern kann langfristig die Gesundheit und das Wohlergehen von Individuen und Populationen untergraben.

Lebensraumzerstörung Hierunter fallen negative Veränderungen der Lebensräume, etwa durch Landgewinnung, Verbauungen an Küsten oder Störungen durch industrielle Aktivitäten, die mit einer direkten Nutzung des Meeresbodens verbunden sein können. Die Folge ist, dass die betroffenen Gebiete nicht mehr als Lebensräume für Wale und Delfine geeignet sind, bzw. dass die Wale und Delfine ihre bevorzugten Habitate nach einer Verschlechterung aufgeben müssen. Für weitere Informationen, klicke hier.

Nahrungsverknappung Die Fischerei kann die für Wale und Delfine verfügbare Nahrung vermindern, und zwar quantitativ und qualitativ (indem wir z.B. die nahrhafteren Fische auf unsere Tische holen). Auch der Klimawandel könnte zu Veränderungen in der Nahrungsverfügbarkeit führen. Manche Wale und Delfine mögen in der Lage sein, sich anzupassen und auf andere Nahrungsquellen auszuweichen. Andere aber, denen nur geringerwertige oder gar keine Alternativen zur Verfügung stehen, werden unter der Veränderung leiden.

Müll Direkt oder über Umwege ins Meer gelangter Müll kann Walen und Delfinen auf mehrfache Weise schaden. Sie können sich darin verfangen (etwa in weggeworfenen Fischernetzen) oder sie können ihn mit Nahrung verwechseln und z.B. Plastikbeutel aufnehmen, die dann den Verdauungstrakt der Tiere verstopfen und so zum Tod führen.

Gefangenschaft Waltiere für die Delfinarien-Industrie zu fangen, hat unabsehbare Folgen für die betroffenen Populationen und kann sogar das Überleben mancher Arten bzw. Populationen gefährden. Die Tiere werden aus ihrem Familienverband gerissen und teilweise tausende Kilometer weit transportiert, um einem Publikum vorgeführt, in Shows verwendet oder betatscht zu werden. Dementsprechend ist die Lebenserwartung der Gefangenen oft gering. Weitere Informationen über die Arten und Populationen, die von den Delfinarien ins Visier genommen werden, sowie über die Auswirkungen von Fang und Gefangenschaft auf die einzelnen Tiere findest du hier.

Quellen: www.wdcs.org & wdcs.org/species

Written by Peace in: Tierische Opfer | Tags:
Jan
11
2011
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Weltweites Bienensterben

©Segovax/Pixelio.de

Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Doch ein weltweites Verbot einer bestimmten Gruppe von Pestiziden könnte die Bienen vor dem Aussterben retten.

Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Ein weltweiter Aufruf für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide in den USA und der EU, wo eine grosse Debatte läuft, würde jetzt grosse Auswirkungen auf den Rest der Welt haben.

Lasst uns nun eine weltweite Proteststurm entfachen, damit diese Killer-Chemikalien in den USA und der EU verboten werden.Unterzeichne diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung — leite diesen Aufruf an alle weiter!

Wir rufen sie dazu auf, die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide zu verbieten, solange deren Sicherheit nicht durch unabhängige, wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen ist. Das katastrophale Bienensterben könnte unsere gesamte Nahrungskette in Gefahr bringen. Wenn sie nun umgehend die nötigen Vorkehrungen treffen, können die Bienen vor dem Aussterben bewahrt werden.

Written by Peace in: Natur,Tiere |
Jan
10
2011
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Überflüssige Tierversuche

In der Europäischen Union sind Tierversuche für Endprodukte von Kosmetik- und Toilettenartikeln zwar bereits seit 1998 verboten, was jedoch nicht bedeutet, dass man alles was in den Regalen steht, unbedenklich kaufen kann. Die Inhaltsstoffe der Produkte könnten vielleicht von dem Unternehmen selbst oder einem Zulieferer an Tieren getestet worden sein. Wenn Du ein solches Produkt kaufst, finanzierst Du mit Deinem Geld Tierversuche. Vor allem von Produkten der Firmen Unilever und P&G solltest du unbedingt die Finger lassen!

Des Weiteren bezieht sich das Verbot ausschließlich auf Versuche innerhalb der EU. Kosmetik und Körperpflegeprodukte, die außerhalb der EU hergestellt, aber hier verkauft werden, dürfen noch immer an Tieren getestet werden. Die traurige Wahrheit ist, dass man in jedem Supermarkt (ausgenommen Bio-Supermärkte) viele Produkte findet, die im Tierversuch getestet wurden. Es gibt derzeit kein Gesetz, das Tierversuche für Haushalts- und Reinigungsprodukte verbietet.

Unternehmen, die Versuche an Tieren wirklich beenden möchten, testen weder ihre Endprodukte noch deren Inhaltsstoffe an Tieren und sie bezahlen auch niemanden, der Versuche für sie durchführt. Ebenso kaufen sie auch keine Inhaltsstoffe aus Tierversuchen

Jahr für Jahr leiden Hunderttausende von Tieren in schmerzhaften Experimenten, in denen die „Sicherheit“ von Haushalts-, Landwirtschafts- und Industrieprodukten bewiesen werden soll. Zahlreiche Substanzen von Haarfarbe bis Seife, Windeln und Waschpulver werden an Tieren getestet. 2005 wurden mehr als 81.000 Tiere in Deutschland zur Produkt – und Stoffentwicklung für Versuche verwendet. Hierunter Nagetiere, Hunde, Katzen, Pferde, Esel, Schweine, Affen und Fische.

Augen- und Hautirritationstests

Für Augenirritationstests werden üblicherweise Kaninchen verwendet und Meerschweinchen für Hautirritationstests – obwohl die Augen von Kaninchen und die Haut von Meerschweinchen eine andere Struktur und Funktion als die des Menschen haben.

Bei den Augenirritationstests wird eine Flüssigkeit, Splitter, Körnchen oder das Puder einer Substanz in die Augen von Albinokaninchen gegeben, die bei vollem Bewusstsein sind. Häufig werden die Tiere an Vorrichtungen befestigt, aus denen nur ihr Kopf herausragt und viele erhalten keinerlei Narkose während der Tests. Kaninchen wählt man deshalb für diese Versuche aus, da ihre Augen keine Tränen produzieren, die die chemische Substanz wegwaschen könnte.

Nachdem die Substanz in das Auge des Kaninchens gegeben wurde, verzeichnen Labortechniker den Schaden an ihrem Augengewebe in bestimmten Intervallen über eine durchschnittliche Zeitspanne von 72 Stunden – die Tests können sich allerdings auch über bis zu 21 Tage erstrecken. Zu den Reaktionen auf die Substanz gehören schwere Schäden an der Bindehaut, Eiterbildung auf der Hornhaut, Erblindung oder Tod.

Da die Ergebnisse der Augenirritationstests von Labor zu Labor und selbst von Kaninchen zu Kaninchen verschieden sind, sind sie äußerst fragwürdig.) Ian Gibson, Mitglied des US-Parlaments, sagte, er wüsste, dass es Alternativmethoden gäbe und so „niemand die Tests an den Augen von Kaninchen durchführen“ müsse.

© Peta2.de

Akut-Toxizitätstests

Am häufigsten werden Mäuse und Ratten für die systematischen Akut- und Sub-Akut-Toxizitätstests verwendet, Beagles meist für Langzeit-Toxizitätsstudien.

Bis 1990 wurde der berüchtigte LD50 Test, bei dem allen Tieren ausreichende Mengen einer Substanz verabreicht werden, um den Tod von 50% zu verursachen, noch verwendet, um alle möglichen Substanzen zu testen. Er wurde 1927 entwickelt. Aufgrund der ihm anhaftenden Grausamkeiten kündigte die britische Regierung 1999 an, keine LD-50 Lizenzen mehr für Oral-Toxizitätstests zu genehmigen. Die FDP-Methode (fixed dose procedure) ist nun die bevorzugte, doch auch zwei weitere Tests finden Verwendung, wovon einer noch immer zum Tod führt. Bei der FDP-Methode wird den Tieren eine Dosis verabreicht, die Anzeichen von Toxizität hervorruft, nicht jedoch den Tod. Die Tiere erbrechen sich, haben innere Blutungen und Krämpfe.

Krebstests

Dies ist ein weiterer Test, bei dem Tiere – normalerweise Ratten und Mäuse – über einen langen Zeitraum hinweg Substanzen ausgesetzt werden, um herauszufinden, ob die Substanz krebserregend ist. Jedoch können die Ergebnisse bei den verschiedenen Tierarten weit auseinandergehen. Einstreu, Umwelteinflüsse, Lärm, die Anzahl der zusammen gehaltenen Tiere, Temperatur und Ernährung können zu den verschiedensten Testergebnissen in einem Labor führen – ebenso wie das Alter, Gewicht und Geschlecht der verwendeten Tiere. Wie unzuverlässig sind die Ergebnisse dann wohl, wenn sie auf den Menschen übertragen werden? Eine Studie der Medikamentenfirma Pfizer zeigte, dass Tierversuche mit Chemikalien, die beim Menschen Krebs auslösen, nur in 38% der Fälle akkurate Ergebnisse erzielten. Das Werfen einer Münze würde genauere Ergebnisse hervorbringen als grausame und kostenintensive Tierversuche.

Das europäische REACH Programm

Das REACH-Programm (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) fordert, dass für chemische Substanzen die vor 1981 entwickelt wurden, erneut Tests durchgeführt werden einschließlich derer, die bereits seit vielen Jahren verwendet werden. Auch wenn die Anzahl der verwendeten Tiere laut der Behörden auf ein Minimum reduziert werden soll, ist zu befürchten dass viele Millionen Tiere in grausamen Tests sterben werden.

© Peta2.de

Warum überhaupt Tiere?

Tierversuche kann man einsetzen, um jedes Produkt für den Markt genehmigungsfähig zu bekommen. Dr. Ray Greek, ein früherer Tierexperimentator, räumt ein, dass Tierversuche Medikamentenfirmen in „falscher Sicherheit wiegen“. Geht etwas schief und wird jemand durch ein Medikament krank oder verletzt, das im Tierversuch als „sicher“ galt, so können die Firmenanwälte behaupten: „Wir haben es an Tieren getestet und es gab keinen Hinweis darauf, dass das passieren würde.“

Andere glauben, dass ihnen Tierversuche helfen, sich auf dem Markt zu behaupten. Wenn die Konsumenten Produkte mit neuen Inhaltsstoffen fordern, wie Alphahydroxysäuren, scheinen Tierversuche häufig die billigste und einfachste Möglichkeit zum „Nachweis der Sicherheit“ zu sein und aktuelle Gesetze verlangen, dass neue Inhaltsstoffe und pharmazeutische Medikamente an Tiere getestet werden. Der Hersteller eines Produktes ist nicht gezwungen, die ursprünglichen Ergebnisse zu veröffentlichen.

Der Schritt in die Zukunft

Immer mehr Unternehmen ersetzen Tierversuche durch verlässlichere, effizientere und ethischere Versuchsarten. Viele Testmethoden, wie z. B. Zellkulturen, Gewebekulturen, Hornhäute von Augenbanken und ausgeklügelte Computer- und Mathematikmodelle sind derzeit möglich. Die meisten tierfreundlichen Firmen arbeiten mit einer Kombination aus verschiedenen Methoden, um die Sicherheit festzustellen. Häufig werden aufwendige Datenbanken von Inhaltsstoffen und Zusammensetzungen geführt und In-Vitro-Tests sowie klinische Studien von Menschen angewandt. Quelle: Peta2.de

Mehr Info: 5 simple, effektive Alternativen für gebräuchliche Tierversuche

Hier hast du eine Liste, mit Firmen die nicht an Tieren Testen.

Mach Druck!

Konsumenten spielen eine ausschlaggebende Rolle in der Abschaffung dieser grausamen Testmethoden. Es hat einen Einfluss auf die Unternehmen, wenn Konsumenten Informationen über Produkte einfordern.

Written by Peace in: Tierische Opfer | Tags:

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