Sep
28
2010
1

Der Fall Grotelüschen geht weiter

Neues von der Ex-Puten-Industriellen und jetzt Niedersachens Tierschutz-Ministerin

Stand: September 2010

Nach den ersten Recherchen vom August 2010 und dem darauffolgenden Pressewirbel (siehe unten) hat sich unser Ermittler Stefan Bröckling noch einmal in einigen Putenmastställen umgesehen, die in direkten Kontakt mit der Mastputenbrüterei Ahlhorn und somit der Familie Grotelüschen stehen.

Hier findest du noch ein ausführliches Interview mit Stefan Bröckling. Quelle

Und hier siehst du die neuesten Undercover-Aufnahmen von Peta:

Der ganze Fall Grotelüschen

HIER unbedingt helfen!

Written by Peace in: Politisches,Tierische Opfer |
Sep
12
2010
3

Mehr Verantwortung bei der Polizei

1. Erkennbarkeit

Polizisten müssen indentifizierbar sein!

Die Aufklärung unrechtmässiger Polizeigewalt in Deutschland scheitert oft daran, dass die Täter nicht identifiziert werden können. Körperlicher oder psychischer Misshandlung hilflos ausgesetzt zu sein, kann die Betroffenen traumatisieren. Die Unmöglichkeit, den oder die Täter dafür zur Rechenschaft ziehen zu können, auch. Amnesty International stellt immer wieder fest, dass Ermittlungsverfahren gegen Polizisten eingestellt werden, weil diejenigen, die strafbare Handlungen begangen haben sollen, nicht ausgemacht werden können. Die Täter bleiben unerkannt – insbesondere wenn sie Helme tragen oder in der Anonymität geschlossener Einheiten agieren. Denn in Deutschland gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Mehr…

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2. Aufklärung

Menschenrechtsverletzungen müssen untersucht werden!

Anzeigen gegen Polizeibeamte wegen rechtswidriger Gewaltausübung bleiben oft ohne Erfolg. Meist verlaufen die Untersuchungen schleppend und oberflächlich. Häufig stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Nur selten gelangen Verfahren vor Gericht. Noch seltener kommt es zu Verurteilungen. Erst wenn die Opfer hartnäckig bleiben, werden Ermittlungen gründlich durchgeführt. Anders verhält sich die Situation bei Gegenanzeigen der Polizei: diese werden in der Regel schnell und umfassend bearbeitet sowie zügig vor Gericht gebracht. Mehr…

3. Schutz

Polizeistationen müssen überwacht werden!

Immer wieder erheben Menschen schwere Vorwürfe gegen Polizisten, dass sie in Polizeistationen oder im Polizeigewahrsam misshandelt werden. So wie J.E., der Amnesty International berichtete, dass ein Polizist ihm in einer Stuttgarter Polizeiwache durch einen Faustschlag den Kiefer gebrochen hat. Der 2010 vorgelegte Bericht »Täter unbekannt – Mangelnde Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland« von Amnesty International dokumentiert zudem drei Todesfälle. Im Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh in der Gewahrsamszelle einer Dessauer Polizeiwache. Adem Özdemar starb im März 2008, nachdem er von Polizisten überwältigt, gefesselt und auf einer Bahre fixiert worden war. Der 18-jährige Jendrik Thiel verübte im März 2008 in Berliner Polizeigewahrsam Selbstmord. Mehr…

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4. Prävention

Polizisten müssen sensibilisiert werden!

Menschenrechte gelten für Jeden einzelnen, unabhängig von Hautfarbe, Aufenthaltsstatus, Nationalität, Geschlecht, religiöser oder sexueller Orientierung. Die Polizei ist, wie jedes staatliche Organ, auf der Grundlage international verbindlicher Verträge, wie der UN-Antifolterkonvention oder der Antirassismuskonvention, verpflichtet, diese Rechte jederzeit zu achten. Und aktiv für ihre Wahrung und ihren Schutz einzutreten. Mehr… (Quelle - Amnesty International)

TRANSPARENZ SCHÜTZT MENSCHENRECHTE:

Kennzeichnungspflicht für Polizisten!

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Mit  machen!


Written by Peace in: Menschen,Politisches | Tags:
Sep
10
2010
0

Ausstieg aus dem Ausstieg

Unsere Regierung hat es wieder mal geschafft, die gesamte Bevölkerung zu veraschen!

In den frühen Morgenstunden des 6. September 2010 hat die Bundesregierung mit den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall, EnBW unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Vertrag unterzeichnet, der die Konditionen zur Laufzeitverlängerung festlegt. Das geheime Vorgehen, mit dem elementare demokratische Grundsätze missachtet worden sind, hat für viel Empörung gesorgt.

Nun wird klar, warum die Regierung die vertragliche Vereinbarung geheimhalten wollte: Der Vertrag als Kernstück des energiepolitischen Konzepts der Bundesregierung entlässt die Atomkonzerne aus der Verantwortung für den Ausbau der Erneuerbaren. In großem Stil wird in dem Vertrag die Sicherheit von Atomkraftwerken gegen die Erneuerbaren Energien ausgespielt – und mehr als das. Das Gerede von der Atomkraft als Brückentechnologie ins Zeitalter der Erneuerbaren erweist sich mit dem Vertrag als leeres Versprechen.

Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer:

Im Geheimvertrag steht schwarz auf weiß, dass es in den nächsten Jahrzehnten durch die Atomkonzerne keine Förderung von Erneuerbaren Energien geben wird. Dieses Papier entlarvt das sogenannte Energiepolitische Konzept der Bundesregierung als einen großangelegten Betrug an der Bevölkerung.

Der Vertrag legt fest, dass die dringend notwendigen Nachrüstkosten für Atomkraftwerke von den Fondsbeiträgen zur Förderung der Erneuerbaren abgezogen werden können, sobald sie 500 Millionen Euro übersteigen. Darüber hinaus kann auch jede Erhöhung der Brennelementesteuer von den Beiträgen für den Erneuerbaren Fonds abgezogen werden.

Dass die Nachrüstkosten über die 500 Millionen-Marke steigen werden, ist alles andere als unwahrscheinlich: Umweltminister Röttgen hat in der Vergangenheit von Nachrüstkosten in Höhe von 600 Millionen Euro pro Atomkraftwerk gesprochen, die Atomaufseher rechnen für einen Zeitraum von zehn Jahren mit einer Milliarde Euro pro Meiler. Und im Atomgutachten der Bundesregierung werden sogar insgesamt 20,3 Milliarden Euro für Nachrüstkosten veranschlagt.

Doch damit nicht genug: Auch die Brennelementesteuer kann nicht erhöht werden, ohne dass der Beitrag zum Erneuerbaren-Fonds sinken würde: ein vertragliches Bollwerk gegen künftige Änderungen durch eine neu gewählte Regierung. Quelle

Den vollständigen Vertrag findest du auch auf www.scribd.com.

Angela Merkel will Atomkraftwerke durchschnittlich 12 Jahre länger am Netz lassen. Am 28. September soll das Bundeskabinett darüber entscheiden. Wir wollen vorher schnellstmöglich unseren Appell in bundesweiten Zeitungen veröffentlichen – mit mehr als 100.000 Unterschriften. Quelle

Unterzeichne jetzt den Bürger/innen-Appell gegen Merkels Atompläne!

(Sollte der “Klick” auf das Bild nicht funktionieren, dann klick HIER)

Written by Peace in: Politisches |
Sep
08
2010
1

Schafwolle ist nicht immer harmlos

Der Tod “Down Under”

©Peta

Mit der derzeitigen Ausbeutung von mehr als 100 Millionen Schafen produziert Australien 30 Prozent des weltweiten Wollaufkommens. Bestände umfassen dabei Tausende von Schafen, was es faktisch unmöglich macht, einem Tier individuelle Aufmerksamkeit zu schenken oder ihm im Notfall medizinische Hilfe zu leisten.

Ein Großteil der weltweiten Wollproduktion – für Kleidung bis Teppiche – stammt von Schafen, die in Australien oder Neuseeland gezüchtet werden, wo Farmer die Schafe mittels Metallstangen fixieren und ihnen, ohne Schmerzmittel, große Fleischstücke vom Körper schneiden.

Die in Australien am häufigsten gezüchtete Rasse sind die Merinos, die darauf gezüchtet wurden, faltige Haut zu bekommen, damit die Wollausbeute pro Tier noch größer ist. Diese unnatürliche Übermenge an Wolle führt dazu, dass viele Schafe in den heißen Monaten unter der Hitze kollabieren und an Hitzschlag sterben. Außerdem sammeln sich in den Falten Feuchtigkeit und Urin. Von der Feuchtigkeit angezogen, legen Fliegen ihre Eier in den Hautfalten ab, und die ausgeschlüpften Larven können die Schafe bei lebendigem Leibe auffressen. In dem Versuch, diesen “Fliegenbefall” zu verhindern, nehmen die australischen Rancher einen barbarischen Eingriff an den Tieren vor – das “mulesing”; dazu werden die lebenden Schafe unter Gewaltanwendung auf den Rücken geworfen und ihre Beine zwischen Metallstäben fixiert. Dann schneidet man ihnen – ohne jedes Schmerzmittel – Essteller große Fleischstücke vom Bereich rund um ihren Schwanz weg. Man will so erreichen, dass sich eine glatte, vernarbte Fläche bildet, die keine Angriffsfläche mehr für Fliegeneier bietet. Ironischerweise aber werden gerade diese großflächigen blutigen Wunden häufig von Fliegen befallen, noch bevor sie abheilen können.

©Peta

Wenige Wochen nach ihrer Geburt werden den Lämmern die Ohren durchlöchert, die Schwänze abgeschnitten, und die männlichen Tiere werden kastriert – alles ohne Narkose. Die Kastration der männlichen Lämmer erfolgt in der 2. bis 8. Lebenswoche, indem man entweder einen Schnitt macht und die Hoden rausschneidet oder mit einem Gummiring die Blutzufuhr abschneidet – eine der schmerz- haftesten Kastrationsmethoden, die es überhaupt gibt. Alljährlich sterben Hunderte von Lämmern an den Folgen der Witterung oder verhungern, noch bevor sie die 8. Lebenswoche erreichen. Und Jahr für Jahr sterben ausgewachsene Schafe an den Folgen fehlender Unterstände und an Krankheiten aufgrund von Vernachlässigung. Quelle

Und da wird einem all die Jahre weiß gemacht das die Schafe nur geschert werden… Natürlich gibt es mit Sicherheit Schäfer und Schäferinnen die sich sehr liebevoll und gut um ihre Herde kümmern. Jedoch wird es so etwas sicher nicht in der Industriellen Schafwollfertigung geben. Also in Zukunft genau drauf schauen von wo und von wem das Produkt kommt und im Zweifelsfall nachfragen. Am besten gleich Baumwolle nehmen, dann ist man zumindest auf der sicheren Seite! Mehr zum Thema findet ihr unter rettet-die-schafe.de

Written by Peace in: Tierische Opfer | Tags:
Sep
03
2010
1

DEINE Stimme GEGEN Armut!

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Sieh  nicht  weg!

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Geh  nicht  vorbei!

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Du kannst etwas dagegen tun!

Die Kampagne “Deine Stimme gegen Armut” versucht die Menschen wach zu rütteln. Viele arme Staaten wurden in eine ausweglose Schuldenfalle getrieben. Sie müssen ihre Nahrungsmittel und Bodenschätze zu Billigstpreisen verkaufen, um wenigstens einen Teil der Zinsen bezahlen zu können. Für die einheimischen Bauern bleibt nichts übrig. Die internationalen Preise für Rohstoffe werden in der Börse von Chicago bestimmt. Dort treiben internationale Handelskonzerne die Wiederverkaufspreise immer wieder künstlich in die Höhe, indem das Getreide in Lagern zurückgehalten wird. Mit dem Hunger der Ärmsten werden auf diese Weise riesige Spekulationsgewinne erzielt. Viele arme Staaten wurden in der Kolonialzeit gezwungen, bestimmte Produkte in Monokultur anzubauen. So werden im Senegal bis heute fast ausschließlich Erdnüsse produziert. Statt Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf und für den nächstgelegenen Markt anzubauen, sind die senegalesischen Bauern gezwungen, ihre Erdnüsse zu einem extrem niedrigen Preis bei staatlichen Stellen abzuliefern. Die Lizenz-Exporteure und die staatliche Bürokratie verdienen sich auf dem Rücken der Bauern eine goldene Nase. Immer mehr Menschen flüchten vor Hunger und Dürre in die Elendsviertel der Städte, wo sie in einem ständigen Überlebenskampf ein rechtloses Dasein führen müssen, oft in Sichtweite der Villen der Reichen. Aus ihren Dörfern vertrieben werden sie unter anderem durch die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, in der für sie kein Platz mehr ist. Hinzu kommen Kriege, die eine Hilfe in vielen Fällen unmöglich machen, und die Verschwendung der wenigen Staatsgelder für Waffenkäufe an denen wiederum die Industriestaaten verdienen. Quelle

Zieh einen Schlussstrich und gib deine Stimme ab!

So geht’s! Gehe auf www.Deine-Stimme-gegen-Armut.de und klicke auf “Stimme abgeben” → Name, E-mailadresse und Postleitzahl eingeben, dein Postfach öffnen, Stimme bestätigen. Fertig!

Written by Peace in: Menschen |

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